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Neue Krippe in St. Magnus

Mit ganz viel Liebe zum Detail

Everswinkel

Die Vorbereitungen zum Weihnachtsfest in der St.-Magnus-Kirche laufen auf Hochtouren. Die neue Krippe steht bereits und warten auf das Christkind.

Zwei Tage benötigte der Aufbau der neu gestalteten Krippe. Foto: Werner Schniedermann

Die Vorbereitungen zum Weihnachtsfest in der St.-Magnus-Kirche laufen auf Hochtouren. Ein Wald von Tannenbäumen umhüllt am traditionellen Ort den Hochaltar, aufgestellt von Martin Rolf, Erwin Rolf, Meinhof Ahlers, Andreas Rotert, Theo Schwert, Dieter Leuer, Alfons Brochtrup, Thomas Krass und Bernd Henrichs.

Nach der Kirchenrenovierung strahlt nicht nur die St.-Magnus-Kirche im neuen Glanz. Dort, wo jetzt vorn im rechten Seitenschiff die wertvolle noch aus dem romanischen Vorgängerbau der Mariendarstellung mit ihrem toten Sohn, die Pieta von 1460, prominent platziert ist, war bislang die Krippe zwischen Strahlenkranzmadonna und dem Beichtstuhl etwas eingequetscht. Durch die Reduzierung der Kirchenbänke im linken Seitenschiff ist hinten eine Fläche entstanden, die für besondere Aktionen genutzt werden kann. Dort boten sich dem Team Agnes Franke, Daniel Franke, Bernd Henrichs, Silvia Kirschke, Familie Krass und Regine Lüchtefeld neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Zwei Tage benötigte der Aufbau der neu gestalteten Krippe. Daniel Franke baute einen neuen Stall. Die Kreuzwegstationen sind mit einem Fotobanner abgehängt, sodass jetzt hinter dem Tannenwald an der Krippe der Kirchturm von St. Magnus hervorlugt. Hirten und einige Schafe sind schon auf der moosigen Wiese vor dem Stall angekommen. Ochs und Esel schauen etwas gelangweilt aus ihrer Box; sie können ja nicht ahnen, welch großes Ereignis in der Heiligen Nacht bevorsteht und welcher Glanz von der Krippe in die Welt ausstrahlen wird. Und so wartet die St.-Magnus-Gemeinde auf die Ankunft des Kindes in einer armseligen Krippe, als Zeichen dafür, dass nicht das Großspurige und Prahlerische die Welt zusammenhält, sondern Warmherzigkeit und der Mut zum Dienen.

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