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Näh-Workshop im Haus der Generationen

Mode-Kreationen aus eigener Hand

Everswinkel

Das Haus der Generationen bot einmal mehr wieder einen Design-Näh-Workshop unter Leitung der freischaffenden Mode-Designerin und Künstlerin Annegret Lindemann an. Vom T-Shirt, Kleid über Hose, Hemd, Bluse bis zu Accessoires war alles möglich. Schritt für Schritt wurde das eigene Design kreiert – von der Zeichnung über Schnitt, Zuschnitt, heften, nähen mit Hand und Maschine, versäubern mit der Overlookmaschine bis zum fertigen Stück. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Von Günther Wehmeyer

Modenschau zum Ende des Workshops (v.l.): Kristin Brakensiek, Olivia Refi, Hilke Sandner vom HdG, Elena Peters, Jutta Heydasch, Felicia Peters, Kursusleiterin Annegret Lindemann, Luisa Schulze Versmar, Tessa König, Maja Tertilt, Felina und Petra Vosskötter (v.l.). Foto: Günther Wehmeyer

Für Annegret Lindemann ist es inzwischen wie ein Heimspiel. Seit mehr als zehn Jahren ist die freischaffende Mode-Designerin regelmäßig zu Gast im Haus der Generationen (HdG). Nun war es wieder soweit. Zehn Personen, diesmal alle weiblich, hatten sich zusammengefunden, um unter dem Motto „Create your own Haute Couture“ die unterschiedlichsten Näharbeiten zu anzufertigen.

„Blusen, Kleider, Röcke und Tops sind wie immer die Favoriten“, beschreibt die Mode-Designerin die Inhalte des viertägigen Treffens, „Derzeit werden auch gerne Hoodies genäht“. Der Workshop sei allerdings mehr als nur ein Nähkursus, denn so individuell wie die Kursusteilnehmerinnen seien auch deren Arbeiten. „Wir treffen uns etwa zwei Wochen vor Kursusbeginn und halten die Körpermaße der Teilnehmerinnen fest“, erläutert Lindemann den Ablauf. „Wir besprechen dann deren Wünsche, und ich bereite die entsprechenden Schnitte vor.“

Jutta Heydasch (l.), erfahrene Kursusteilnehmerin, assistiert Olivia Refi bei der Fertigung ihrer Bluse mit Hemdkragen. Foto: Günther Wehmeyer

Beeindruckend ist die Begeisterung, mit der im großen Saal des HdG gearbeitet wird. Und mittendrin Annegret Lindemann, die sozusagen gleichzeitig auf mehreren Hochzeiten tanzen muss. Aber inzwischen hat sie dabei eine Unterstützung. Jutta Heydasch ist schon seit vielen Jahren dabei, und man kann sie sicher schon als erfahren bezeichnen. „Ich bin froh, dass sie mir hilft, das ist für mich eine große Entlastung“, freut sich die Kursusleiterin.

Überhaupt hat sich in der jüngsten Vergangenheit so etwas wie eine Stammkundschaft gebildet. „Die Mehrzahl sind ‚Wiederholungstäter‘“, freut sich Hilke Sander, Hausleiterin im HdG. Zu den „Neuen“ gehören auch Petra Vosskötter und Tochter Felina aus Milte. „Die beiden konnten an dem Kursus nur teilnehmen, weil zwei andere Personen abgesprungen sind“, verweist Sandner auf die große Nachfrage. Kristin Brakensiek war sogar eigens aus dem Urlaub zurückgekommen, um ein Kleid und mehrere Oberteile zu nähen. Olivia Refi ist ebenfalls zum ersten Mal dabei. Mit einer Bluse mit Hemdkragen hat sie sich gleich ein anspruchsvolles Projekt ausgesucht.

Annegret Lindemann gibt Luisa Schulze Versmar Tipps für die Fertigung ihres Oberteils. Foto: Günther Wehmeyer

Sander freut sich über die breite Altersspanne bei diesem Workshop. Die jüngste Teilnehmerin sei gerade mal zwölf alt. „Wir möchten mit unseren Angeboten im Haus der Generationen Alt und Jung zusammenbringen, und das ist hier wieder hervorragend gelungen“, zieht sie auch in dieser Hinsicht eine positive Bilanz. „Und ich bin jedes Mal begeistert von den tollen Ergebnisses dieses Workshops.“ Die wurden dann auch gerne präsentiert. Auf die Frage von Lindemann, ob die Teilnehmerinnen für das Gruppenfoto die gerade fertiggestellten Arbeiten anziehen möchten, war ein freudiges, vielstimmiges „Ja“ zu hören.

Petra Vosskötter (r.) und Tochter Felina aus Milte sind zum ersten Mal dabei und haben sich auf Hoodies spezialisiert. Foto: Günther Wehmeyer
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