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Montagskreis der KFD besucht Hof Vienenkötter

Nachhaltigkeit ist keine Worthülse

Everswinkel

Die Damen des Montagskreises der KFD St. Magnus waren beeindruckt: Auf dem Hof von Christoph Vienenkötter gab es für die Damen jede Menge Wissenswertes zu entdecken, und der junge Landwirt beantwortete die Fragen der Damen, die kürzlich seinen Hof besuchten mit viel Geduld.

Mit viel Getrippel und Gegacker begrüßten die Hühner auf dem Hof Vienenkötter die Damen des Montagskreises der KFD, die vor Ort sich über die Entwicklung des Hofes informierten. Foto: privat

Scheinbar unzählige Hühner mit neugierigem Getrippel und Gegackere begrüßten kürzlich die 18 Damen des Montagskreises der KFD St. Magnus, als sie auf dem Hof Vienenkötter in das Freigehege gingen. Umringt vom Federvieh erklärte ihnen Christoph Vienenkötter, was sich an der K 3 hinter der Ankündigung des großen Schildes „Kartoffeln und Eier aus der Region“ so alles verbirgt.

Der Hof stammt noch aus dem 17. Jahrhundert und Opa Heinrich hatte ihn als typischen westfälischen Mischbetrieb mit beginnender Direktvermarktung geführt. Vater Josef baute dann zusammen mit seiner Frau Elisabeth die Direktvermarktung aus. Heute stellt sich der Betrieb unter dem studierten 29-jährigen Hofnachfolger als ein moderner, voll auf der Höhe der Zeit stehendes landwirtschaftliches Unternehmen dar, heißt es in einer Pressenotiz der KFD.

Sechs bis acht Sorten Kartoffeln

Und das gelte für die Bereiche Betriebswirtschaft, Technik, Maschinenpark und Nachhaltigkeit. „Hatten die zu diesem Ziel notwendigen hohen Investitionen seiner Zeit den Eltern noch so manche schlaflose Nacht bereitet, so zeigt sich fünf Jahre nach der Hofübernahme, dass der beschrittene Weg ein zukunftsweisender war“, so heißt es weiter.

Die Teilnehmerinnen erfuhren, dass auf dem Hof Vienenkötter auf 50 Hektar sechs bis acht Sorten Kartoffeln und neuerdings auch Zwiebeln angebaut werden. Damit 1200 Tonnen Kartoffeln jährlich gelagert werden können und im Frühling noch frisch schmecken, musste nicht nur eine große Kühlhalle gebaut, sondern auch der Maschinenpark entsprechend erweitert werden.

Erweitert werden musste ebenso das große Freigehege und die dazu gehörige Technik für die Hühner – 15.000 insgesamt, davon 12.000 in Freiland- und 3000 in Bodenhaltung. Das waren Zahlen, die die Everswinkelerinnen ebenso erstaunten , wie die Zahl von 4,5 Millionen Eiern jährlich, die in den Geschäften im Münsterland zum Verkauf angeboten werden, teils von Christoph Vienenkötter selbst früh morgens und ganz frisch angeliefert.

Nachhaltigkeit als Grundlage für die Zukunft

Und schließlich machte Christoph Vienenkötter, dessen Traum es von Kindesbeinen an war, Landwirt zu werden, deutlich: Nachhaltigkeit ist für ihn keine Worthülse, sondern Grundlage für zukunftsorientiertes Arbeiten. Davon zeugt nicht nur die Solaranlage auf dem Dach des Kühlhauses, sondern auch, dass alles in der Region gekauft und in diese auch wieder verkauft wird. Natürlich kommen auch die zwölf Mitarbeiter plus Auszubildende und Aushilfen aus dem Umfeld.

Das Fazit: Es war ein aufschlussreicher Besuch für die Damen des Montagskreises, den ihnen der für seinen Beruf brennende Landwirt geboten hatte, der auch bei den Fragen geduldig Rede und Antwort stand.

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