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Tiertransporter kippt auf K3 in Everswinkel um

Notausstieg für 15 Kälber

Everswinkel

Die Rindviecher schauten in der Tat etwas verdutzt. Erst ein Notausstieg und dann noch viele Leute um sie herum in ungewohnter Umgebung. Da war doch was schiefgelaufen.

Von Klaus Meyer

Auf der Kreisstraße 3 in Höhe des Abzweigs zum Sportpark Wester rutschte ein Tiertransporter in den Graben.  Foto: Feuerwehr

Richtig. Der Stopp, den die insgesamt 15 Kälber am Dienstagvormittag in Everswinkel einlegten, war gänzlich ungewollt. Gegen 11.09 Uhr war nämlich der Klein-Lkw samt Anhänger auf der Kreisstraße 3 zwischen den beiden Ortsteilen in Höhe der Zufahrt zum Sportpark Wester von der Straße abgekommen, in den Graben gerutscht und hatte sich auf die Seite gelegt.

Neben der Feuerwehr, die mit zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften ausrückte, wurden der Notarzt aus Telgte und der Rettungstransportwagen aus Sendenhorst alarmiert. Vor Ort stellte sich die Situation dann nicht so dramatisch dar, der 57-jährige Fahrer aus Dülmen blieb unverletzt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und befreite zudem die Rinder aus Lkw und Anhänger.

Hilfreich eingreifen konnte zudem ein Bauunternehmen, das gerade in der Nachbarschaft mit Arbeiten beschäftigt war. So konnte das Fahrzeug-Gespann zunächst abgesichert werden und schließlich mit Hilfe eines Baggers und eines Radladers geborgen werden. Für diese Arbeiten musste die Kreisstraße zeitweilig komplett gesperrt werden. Der Einsatz zog sich etwa eineinhalb Stunden hin.

Über eineinhalb Stunden zog sich der Einsatz für Feuerwehr, Polizei und Hilfskräfte hin. Die Kreisstraße wurde für den Zeitraum voll gesperrt.  Foto: Feuerwehr

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