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Evangelische Kirchengemeinde entscheidet sich gegen Präsenz-Veranstaltungen

Oster-Gottesdienste nur per Video

Everswinkel/Freck...

Die Evangelische Kirchengemeinde Everswinkel-Freckenhorst hat sich entschieden: Zu den Oster-Feiertagen wird es keine Gottesdienste zusammen mit Gemeindemitgliedern geben. Grund dafür sind die steigenden Corona-Infektionszahlen der jüngsten Zeit. Der Schutz der Menschen hat Vorrang. Aber die Kirchengemeinde bietet Alternativen an.

wn

Die Evangelische Kirchengemeinde Everswinkel-Freckenhorst verzichtet zu Ostern auf Präsenzgottesdienste in den Kirchen. Foto: Klaus Meyer

Die Evangelische Kirche von Westfalen empfiehlt den Gemeinden dringend, ab einem Corona-Inzidenz-Wert von mehr als 100 auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Aus der Sorge heraus, dass auch im Kreis Warendorf bis Ostern dieser kritische Wert erreicht beziehungsweise überschritten werden könnte, hat sich das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Everswinkel-Freckenhorst dazu entschlossen, die Präsenzgottesdienste in der Everswinkeler Johannes-Kirche und der Freckenhorster Pauluskirche von Gründonnerstag bis Ostermontag abzusagen.

„Wir werden für den Karfreitag und Ostersonntag einen Gottesdienst aufzeichnen und als Video ins Netz stellen“, heißt es in der Meldung der Kirchengemeinde. „Die Gottesdienste können ab Karfreitagmorgen und ab Ostersonntagmorgen auf der Internetseite der Kirchengemeinde unter www.ek-ef.de abgerufen werden.“

Für eine stille persönliche Andacht werden die Pauluskirche und die Johannes-Kirche Karfreitag zu den üblichen Gottesdienstzeiten (Johannes-Kirche von 9.30 bis 10.30 Uhr, Pauluskirche von 11 bis 12 Uhr) geöffnet sein. Zudem sei geplant, am Ostersonntag in Everswinkel im Garten des Pfarrhauses um 9.30 und in Freckenhorst auf dem Alten Friedhof um 11 Uhr den Gläubigen eine kleine Andacht unter freiem Himmel anzubieten, wenn die Inzidenzzahlen dies zulassen. „Wir haben uns wegen der auf allen Ebenen geforderten Kontaktbeschränkungen zu diesem Schritt entschlossen“, betont Pfarrer Stefan Döhner. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber wir wollen alle möglichen Risiken ausschließen.“

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