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Ostern in Zeiten der Corona-Krise

Osterlicht am Hauseingang statt in der Kirche

Everswinkel

Bei der Feier der Osternacht wird in normalen Zeiten die große Osterkerze in die noch dunkle Pfarr-Kirche getragen. Doch in diesem Jahr ist im Zuge der Corona-Pandemie nicht viel normal wie gewohnt.

wn

Pfarrer Pawel Czarnecki beim Entzünden einer einer privaten Osterkerze vor dem Hauseingang. Foto: privat

Die Osterkerze ist das Symbol für Jesus Christus, der nach christlichem Verständnis durch Wort und Tat „Licht in die Welt“ gebracht hat. Von dieser großen Osterkerze wird das Licht dann an die kleinen Kerzen der Mitfeiernden weitergegeben, und die Kirche wird nach und nach heller.

Der Ritus symbolisiert die Bindung an Christus und unterstreicht seine Aufforderung, „Licht der Welt und Salz der Erde“ zu sein, damit die Welt liebevoller und friedlicher werde, heißt es in einer Presseinformation der Katholischen Kirchengemeinde. Zu Hause werden die Kerzen im laufenden Jahr bei Freud und Leid entzündet. Deshalb ist es wohl für viele Christen schmerzlich, in diesem Jahr nicht das Osterlicht empfangen zu können.

„Dann bringen wir das Osterlicht zu den Menschen nach Hause“, lautete die Idee von Pfarrer Pawel Czarnecki vor den Osterfeiertagen. Wer sich angemeldet hatte, dem entzündete ein Mitglied des Seelsorgeteams nach der Übertragung des Gottesdienstes im Internet am Ostersonntag die häusliche Osterkerze am Hauseingang – natürlich unter Befolgung aller hygienischen Vorschriften.

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