Neue Gebührensatzung ab 1. Juli

Platz auf dem Friedhof wird teurer

Everswinkel/Alver...

Die bisherige Friedhofs-Gebührensatzung vom 1. Juli 2016 wird durch eine neue ab 1. Juli ersetzt. Die Gebührensätze werden dann um 25 Prozent angehoben.

Nach fünf Jahren Stabilität steigen die Friedhofskosten. Foto: Klaus Meyer

Die bisherige Friedhofs-Gebührensatzung vom 1. Juli 2016 wird durch eine neue ab 1. Juli ersetzt. Die Staats- und Kirchenrechtliche Genehmigung wurde durch das Bischöfliche Generalvikariat erteilt, wie die Katholische Kirchengemeinde meldet. Die zugrundeliegende Gebührenkalkulation berücksichtige neben den gestiegenen Kosten auch die Flächenbelegung mit nach Grabarten differenzierten Bedarfen und einen Anteil für die allgemeine Infrastruktur. Für die „Eckgebühr“ zur 30 jährigen Nutzung eines Einzel-Erdgrabes ergibt sich eine Erhöhung von 960 auf 1200 Euro. Der Gebührensatz erhöht sich hier nach fünf Jahren um 25 Prozent Ein neues Urnengrab kostet jetzt 960 €.

Wesentliche Ursache für die Gebührenerhöhungen sei neben der allgemeinen Kostensteigerung die Umstellung des Friedhofsbetriebes auf einen Werkvertrag. Durch die hier anfallende Umsatzsteuer von zurzeit 19 Prozent ergebe sich eine zusätzliche Belastung des Friedhofshaushalts. Neu eingeführt werde eine Gebühr als Zulage für Bestattungen am Samstag zum Ausgleich der Mehrkosten für Wochenendarbeit. Die Kosten für die Nutzung der Aufbahrungsräume und der Trauerhalle bleiben unverändert.

„Die vom Kirchenvorstand beschlossenen Gebührenerhöhungen berücksichtigen die sich verändernden Bestattungsformen.“ Durch viele Urnengräber reduziere sich der durch Gebühren gedeckte Flächenanteil. Diese innerhalb der zu pflegenden Friedhofsanlagen liegenden Freiflächen erhöhten den „grünpolitischen Wert“ der Friedhöfe als ortsnahe Parks. „Um den Friedhof in der Trägerschaft der Kirchengemeinde halten zu können, ist hier auch in Zukunft ein zusätzlicher Ausgleich durch die politische Gemeinde erforderlich.“

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