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Corona-Testzentrum reagiert auf neue Rahmenbedingungen

Preis für Schnelltest wird angehoben

Everswinkel/Sendenhorst

Ab dem 11. Oktober werden die Corona-Bürgertests nun nicht mehr für jedermann kostenlos sein. Und das hat auch Auswirkungen auf die Angebote von Testzentren.

Von Nicole Evering

Testzentrum-Betreiber Marcel Webers mit Amtsleiter Jens Linnemann, Bürgermeister Sebastian Seidel und HdG-Leiter Thomas Wetterkamp bei der Vorstellung der neuen Einrichtung im März. Foto: G. Wehmeyer

Zu Beginn des Jahres schossen die Anbieter von Corona-Schnelltests beinahe wie Pilze aus dem Boden. Einige Betreiber haben sich schnell wieder vom Markt verabschiedet, andere sind verlässliche Partner in der Strategie der Pandemiebekämpfung.

Komplett schließen werden die beiden Schnelltestzentren, die die FDB GmbH aus Ascheberg seit dem Frühjahr bei Zurmühlen in Sendenhorst und bei Geschermann in Albersloh betreibt. „Wir sind schon dabei, unsere Kunden zu informieren“, erklärt Betreiber Marcel Webers auf Anfrage unserer Zeitung. Auch das Testzentrum in Ostbevern werde nicht weiterbetrieben. „Wir wollen uns danach ganz auf unseren Standort in Everswinkel konzentrieren. Dort haben wir auch immer den größten Zulauf gehabt.“ Zu Spitzenzeiten seien dort bis zu 1000 Schnelltests am Tag durchgeführt worden, blickt Webers zurück.

In Sendenhorst und Albersloh habe es ein wenig Zeit gebraucht, bis die Bürger Vertrauen zu ihnen gefasst hätten, sagt er. „Es lief schleppend an, aber nach etwa vier Wochen ging es dann gut weiter.“ Dennoch wollen Webers und sein Geschäftspartner Felix Bettmer ihr Hauptaugenmerk in Zukunft auf den Standort Everswinkel legen.

In Aushängen werde darüber informiert, für wen die Tests kostenlos bleiben. Der Preis für alle anderen, so Webers, werde sich bei etwa 15 Euro einpendeln. „Derzeit werden uns vom Bund 11,50 Euro pro Test erstattet. Da wir davon ausgehen, dass in Zukunft weniger Menschen zum Testen kommen, müssen wir den Preis leicht anheben, damit es sich rechnet.“ Auch die Öffnungszeiten müssten runtergefahren werden, „aber wir wollen mindestens an vier bis fünf Tagen in der Woche ein Angebot vorhalten“.

Ausnahmen beim Schnelltest

Video in Kooperation mit dem WDR:

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