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„Sparkassen Münsterland Giro 2022“

Radsport-Karawane kündigt sich an

Everswinkel

Die Einführung des Euro war 2002 einer der Gründe, den Giro d’Italia durch die sechs Gründerstaaten der EWG, der Vorläuferin der heutigen EU, rollen zu lassen. Nach dem Start im niederländischen Groningen war Münster am 12. Mai 2002 der erste Etappenort des „Euro-Giro“. Rund 300 000 Radsportfans genossen damals in der Stadt ein umfangreiches Programm auf fünfzehn Bühnen und Aktionsflächen. Die Etappenankunft des Giro d’Italia in Münster war bislang eine der größten Sportveranstaltungen in Münster. Aus der Radsport-Begeisterung ging vier Jahre später der „Sparkassen Münsterland Giro“ hervor.

Von Klaus Meyer

In den Jahren 2009 (Foto) und 2013 rollte der Tross des „Sparkassen Münsterland Giro“ schon durch Everswinkel. In diesem Jahr werden drei der vier Rennen durch Alverskirchen führen. Die Gemeinde sucht noch Helfer für den Ordnungsdienst. Foto: Klaus Meyer

Der „Sparkassen Münsterland Giro“ ist längst im „Teen-Alter“. Vor 16 Jahren gingen Radsportler und Hobby-Radler erstmal auf den Kurs, der in jedem Jahr eine andere Streckenführung hat. Mehr als 200 Kilometer sind am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) von den Profis zu absolvieren, die in Telgte starten, zunächst in Richtung Wolbeck fahren, auf die L793 einbiegen, um dann auf der L811 auch durch Alverskirchen weiter in Richtung Sendenhorst zu jagen. Doch damit nicht genug: Auch die Jedermann-Rennen über 95 und über 125 Kilometer führen über Alverskirchen. Lediglich die Kurzstrecke über 65 Kilometer verläuft anders.

Ein Radsport-Event dieser Größenordnung erfordert einen hohen Aufwand für Vorbereitung und Organisation am Renntag selbst. Mit fast 5000 Teilnehmern gehört der münsterländische Giro zu den größten Radrennen in Deutschland. Umfangreiche Absperrmaßnahmen werden für die vier Rennen mit den zum Teil voneinander abweichenden Streckenführungen im gesamten Kreis Warendorf wie auch in Münster erforderlich sein. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, wird auf den betroffenen Straßen kein Autoverkehr möglich sein und auch keine Fahrzeuge parken dürfen (Absolutes Halteverbot).

Zudem werden auch noch Helfer gesucht, die als Ordner in zugewiesenen Abschnitten die Absperrungen überwachen und damit mit für einen reibungslosen Ablauf sorgen. „Ohne die Unterstützung aus der Bevölkerung ist die Organisation eines solchen Rennens nicht möglich“, teilt die Gemeinde mit. Helfer erhalten zuvor durch die Gemeindeverwaltung eine genaue Unterweisung sowie am Renntag Unterstützung durch Polizei und Ordnungsamt. Der Hilfseinsatz dauert etwa von 8.30 bis 13 Uhr und wird mit einer 35 Euro vergütet.

Interessenten können sich bei der Gemeinde unter 88111 und 88112 als Ordner registrieren lassen.

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