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Bürgermeister-Kandidat der Grünen besucht Wochenmarkt

Regionale Anbieter fördern

Alverskirchen

„Transparent – regional – gut. Das ist die Maxime, wenn es um Lebensmittel und Verbraucherschutz geht“, betont der Ortsverband der Grünen in einer Presseinformation zu einem Besuch des eigenen Bürgermeister-Kandidaten Jürgen Günther auf dem Alverskirchener Wochenmarkt.

wn

Der Bürgermeister-Kandidat der Grünen, Jürgen Günther, besuchte die Marktstände in Alverskirchen und suchte das Gespräch mit Baschira EL-Zein (linkes Bild, l.) und mit Uwe Reckermann (rechtes Bild, r.). Mit dabei war Ortssprecherin Marion Schniggendiller. Foto: Grüne

Der Corona-Massenausbruch beim Konzern Tönnies werfe erneut ein Schlaglicht auf die prekären Bedingungen in der Fleischindustrie. Den Fleischkonzern Tönnies jetzt allein an den Pranger zu stellen, sei nicht zielführend. Für die Grünen sei bereits lange „das gesamte System der Billig-Fleischindustrie unhaltbar“. Angesichts immer wiederkehrender Lebensmittel-Skandale sei das Bedürfnis der Verbraucher nach Transparenz groß.

Transparente Lieferketten

Beim Besuch des Marktes zusammen mit der Grünen-Ortssprecherin Marion Schniggendiller habe Günther mit Uwe Reckermann von der Landfleischerei Otto Reckermann aus Ostbevern über die Herkunft und die Verarbeitung der angebotenen Produkte gesprochen. Der Familienbetrieb Reckermann kenne „seinen“ Landwirt und den Schlachthof persönlich, und Reckermann habe die gesamte Lieferkette transparent aufzeigen können.

Das Schweinefleisch etwa stamme aus der Region vom Hof Lüttke Beckmann, die Schlachtung erfolge bei der Firma Hollwitt in Milte, und bei der hauseigenen Verarbeitung stünden Regionalität, Qualität und Produktsicherheit für den Verbraucher an erster Stelle. Die Transportwege seien kurz, die betriebliche Wertschöpfung und die Kaufkraft blieben in der Region und flössen nicht in andere Gegenden ab. „So entsteht ein stabiler regionaler Wirtschaftskreislauf. Er erhöht die Lebensqualität und Attraktivität der Region. Und er wirkt sich wiederum günstig auf die regionalen Produkte aus: Je stärker die unterschiedlichsten Bereiche des regionalen Marktes so angekurbelt werden, umso sicherer können Erzeuger und Händler der regionalen Lebensmittel ihre Erträge kalkulieren und damit auch ihre Produktions- und Angebotspalette erweitern“ – das sei ein System, das Günther fördern möchte.

Regional angebautes Gemüse

Gleiches gelte für Obst und Gemüse. Auch hier seien die beiden Grünen-Vertreter in Alverskirchen fündig geworden. Günther sprach mit Baschira El-Zein aus Sassenberg, der wöchentlich am Standplatz unter den Kastanien hauptsächlich eigenes, regional angebautes Gemüse anbiete. Schniggendiller und Günther nahmen Salate, Kräuter, Tomaten, Paprika und vieles mehr nicht nur aus eigenem Anbau, sondern in Bioqualität in Augenschein. Geerntet werde zum optimalen Reifezeitpunkt, das mache sich im Aroma bemerkbar, und auf den kurzen Transportwegen bestehe keine Gefahr, dass die Inhaltsstoffe verloren gingen, wusste Baschira El-Zein zu berichten. Ein paar Rezepte hatte er auch für die beiden Besucher parat.

Jürgen Günther freut sich über das Engagement der Marktbeschicker und möchte in Zukunft stärker mit den regionalen Anbietern zusammenarbeiten und seine Unterstützung anbieten.

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