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Gruppe „Fit ab 50“ in Drensteinfurt

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In der Veranstaltungsreihe „Zu Gast bei Nachbarn“ machten sich jüngst 13 Radlerinnen und Radler der Gruppe „Fit ab 50“ auf den Weg nach Drensteinfurt.

Gästeführer Manfred Blanke erläuterte den Radlern von „Fit ab 50“ an zwei Bronze-Modellen die Entwicklung Foto: privat

Zunächst Richtung Hoetmar, führte sie der Weg südlich an Sendenhorst vorbei nach Drensteinfurt. Dort erwartete sie bereits Gästeführer Manfred Blanke vom Heimatverein Drensteinfurt, der die Ausflügler mit auf eine interessante und informative Stadtführung nahm.

Start zum Rundgang war an der aus dem Jahre 1647 stammenden „Alten Post“, die bis 1916 als Posthalterei genutzt wurde. Nach einer umfangreichen Sanierung wird sie heute von der Stadt Drensteinfurt genutzt. Dort tagt der Rat, die Ratsfraktionen haben hier ihren Sitz und es finden Kultur- und Bildungsveranstaltungen statt. An zwei Modellen erläuterte der Gästeführer die Entwicklung der Stadt Drensteinfurt aus dem Mittelalter bis heute. Vorbei an dem aus dem Jahr 1993 stammenden Pferdedenkmal, das an die Gründung des Drensteinfurter Rennvereins 1911 erinnert, ging es weiter zur letzten von ehemals drei erhaltenen Mühlen.

Auch die letzte erhaltene Mühle war eine der Stationen beim Stadtrundgang. Foto: privat

Durch das Haupttor erfolgte der Zutritt in den Innenhof des Schlosses Drensteinfurt, das heute noch von der Baronin von Landsberg-Velen bewohnt wird und deren Nebengebäude teilweise auch als Mietwohnungen genutzt werden. Hier gab es ausführliche Informationen zur Entstehung und Geschichte des Schlosses. Durch eine Seitentüre gelangten die Teilnehmer unmittelbar auf den Kirchplatz. In der St. Regina-Kirche stand insbesondere die einzigartige, im 19. Jahrhundert entstandene und aus Metall gefertigte Kassettendecke im Fokus der Betrachter. Auch die aus dem Jahr 1789 stammende historische Vorenweg-Orgel fand Beachtung.

Zum Abschluss der Führung besuchte die Gruppe die ehemalige Jüdische Synagoge in der Judengasse, die 1992 restauriert wurde und erhielt Informationen zur Geschichte des Judentums in Drensteinfurt. Zum Abschluss stärkten sich die Radler bei Kaffee und Kuchen im Schloss-Bistro, bevor über Werse-Radweg, die Bauerschaften Ahrenhorst und Alst Richtung sowie Alverskirchen zurück ging. 52 Kilometer standen am Ende auf dem Tagestacho.

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