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Haus St. Vitus feiert 40-jähriges Bestehen mit Sommerfest

Stimmungshoch trotz Wolkenbruch

Everswinkel

Selbst der Regen konnte den Bewohnern des Hauses St. Vitus und den Gästen nichts anhaben. Zu groß war die Freude, endlich das lang ersehnte Sommerfest feiern zu dürfen. Mit diesem beging die Einrichtung zugleich das 40-jährige Bestehen.

Von Hanna Folker

Gleich nach Andacht und Sektempfang legte die „Haus St. Vitus All Star Band“ los und sorgte für Stimmung. Foto: Haus St. Vitus

Am 1. September 1982 wurde das Haus St. Vitus mit dem Einzug der ersten vier Bewohner mit Leben gefüllt. Im Laufe der Jahre folgten viele weitere. Das ehemalige Everswinkeler Krankenhaus war zu diesem Zweck umgerüstet worden. Das moderne, allen Ansprüchen genügende neue Haus an der Münsterstraße wurde dann 2007 in Betrieb genommen. 40 Jahre besteht die Einrichtung Haus St. Vitus in diesem Jahr somit, und das war Grund genug, das Sommerfest auch unter diesen runden Geburtstag zu stellen.

Auf dem Außengelände des Hauses war deshalb einiges vorbereitet worden. Da in den letzten beiden Jahren wegen der Corona-Pandemie keine Feste stattfinden konnten, freuten die Bewohner sich dieses Jahr umso mehr, so erzählte Hausleiter Lothar Berth. Um das Fest zu organisieren, waren im Vorhinein die Aufgaben auf die Betreuer verteilt worden. Die planten dann zusammen mit den drei Wohngruppen mit ihren jeweils 24 Bewohnern den Festnachmittag.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Alexander Geitz, Gabi Nyssen, Pawaneh Habibi und Marina Ehmann. sowie weitere waren für das leibliche Wohl der Gäste und Bewohner zuständig. Foto: Hanna Folker

Am Samstagvormittag begann das Sommerfest mit einer Andacht, für die die Bewohner im Vorhinein Fürbitten vorbereitet hatten. Kurz danach folgte dann ein Sektempfang für die Gäste und ein Grillen mit allen Bewohnern. Für Stimmung sorgte dann die Hausband: Die „Haus St. Vitus All Star Band“ demonstrierte, was sie musikalisch drauf hat.

Der Nachmittag bot mit verschiedenen kleinen Aktionen Spaß und Unterhaltung. So wurde am Haus ein Menschenkicker aufgebaut, bei dem Bewohner mit den Betreuern und ihren Gästen gleichermaßen viel Spaß hatten. An einem Stand wurde Kaffee und Kuchen von den Betreuern verkauft. Der Kuchen war zuvor gemeinsam gebacken oder auch von Betreuern oder Besuchern gespendet worden. Mit dem Grillen zum Mittagessen sowie Kaffee- und Kuchentafel am Nachmittag waren alle bestens versorgt.

Ballonkünstler und Zauberer „Zauberboss“ (l.) zog neben vielen anderen auch Bewohner Andreas Laumann in seinen Bann. Foto: Hanna Folker

Im Garten bastelte Ballonkünstler „Zauberboss“ (Frank Boss) Ballonfiguren wie zum Beispiel Motorräder, Herzen und vieles mehr. Außerdem traten zwei Tanzgruppen aus dem Haus der Generationen auf. Die „No Limits“ und die „Dance Factory“ trotzten dabei dem mittlerweile strömenden Regen. Als Zugabe performten die beiden Gruppen „Nimm die Beine in die Hand“ und riefen dann zum Mittanzen im Regen auf.

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