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„Fit ab 50“ auf Radtour

Unfallfrei zum Crashtestgelände

Everswinkel

Unfallfrei ging es für die Gruppe „Fit ab 50“ nach Wolbeck. Dennoch standen Crashs ganz oben auf dem Programmzettel.

Kunstskulptur statt Unfallwrack vom deutschen Maler und Skulpturenschaffer Dirk Skreber im Eingangsbereich des CTS Foto: Fit ab 50

Unter der Leitung von Marlies Harms und Günter Hein radelte die Gruppe „Fit ab 50“ jüngst zum CTS „crashtest-service“ nach Wolbeck. Bei widrigen Wetterverhältnissen führte der Weg der 16 Radlerinnen und Radler durch die Bauerschaften Berdel und Schwienhorst Richtung Lauheide, um dann bei Handorf auf den Werseradweg zu stoßen. Entlang der Werse ging es dann bis Stapelskotten und anschließend durch den Hofkamp nach Wolbeck.

Am Kompetenzcenter für Crashtests begrüßten Versuchsleiter Ralf Bührmann und der stellvertretende Versuchsleiter Kai Schulte die Gruppe. Das Unternehmen ist 2001 aus dem Ingenieurbüro Schimmelpfennig + Becke entstanden und ist ein Dienstleister, wenn es um Crashtests zur Unfallrekonstruktion oder zur Durchführung von Norm-Crashtests für Fahrzeugrückhaltesystemen geht. Auf der inzwischen auf zirka drei Hektar ausgeweiteten Anlage werden Verkehrsunfälle realitätsnah nachgestellt oder es werden Fahrzeugrückhaltesysteme auf Grundlage der Norm-Vorschriften getestet und zertifiziert. Auftraggeber sind weltweit Gutachter, Industrie, Ingenieurbüros, Institute, Versicherungen und viele andere mehr.

Einblick ins Dummy-Labor

Bei einem Rundgang über die Außenanlagen wurden die Versuchsbahnen gezeigt und erläutert. Mit den Versuchsbahnen können Unfälle aus verschiedenen Aufprallwinkeln rekonstruiert werden. Einen interessanten Einblick bekam die Gruppe zudem in das Dummy-Labor. Die Firma CTS hat weltweit das einzige Labor, in dem die Biofidel-Crashtest-Dummys in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden entwickelt und hergestellt werden.

Bei der Vorstellung von „Daten – Fakten – Zahlen“ wurden zudem sehr eindrucksvolle Kurzvideos von Crashtests und Test von Fahrzeugrückhaltesystemen – insbesondere zur Terrorabwehr – gezeigt. Auf Crashtest-Videos mit Radfahrern wurde bewusst verzichtet, damit die Gruppe sicher und unbeeindruckt die Rückfahrt nach Everswinkel antreten konnte.

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