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Digitale Mitgliederversammlung des Kulturkreises

Vereinsspitze neu aufgestellt

Everswinkel

Der Kulturkreis Everswinkel hat einen neuen Vorstand gewählt. Den Vorsitz übernimmt Ronald Fernkorn.

Von Marion Bulla

Der neue Kulturkreis-Vorstand mit Foto: Kulturkreis

Nachdem der Kulturkreis im vergangenen Jahr seine Mitgliederversammlung absagen mussten, gab es dieses Jahr ein Novum. „Es ist eine ungewöhnliche Jahreshauptversammlung mit einigen Einschränkungen. Aber es ist die einzige Möglichkeit, sie überhaupt durchzuführen“, sagte Herbert Schulze. Der Zweite Vorsitzende hatte aufgrund der pandemischen Lage zu einem digitalen Treffen eingeladen. 18 stimmberechtigte Mitglieder waren zugeschaltet. Der wichtigste Tagesordnungspunkt waren Vorstandswahlen. Die Abstimmungen erfolgten online. Zuvor hatte es für alle eine Briefwahl gegeben.

Im März 2019 hatte Susanne Müller das Amt als Vorsitzende übernommen. Jetzt ließ sie sich nicht mehr aufstellen. Auch Herbert Schulze trat von seinem Posten als Stellvertreter zurück. Im Rahmen der Vorstandswahlen wurde Ronald Fernkorn mit 80 Ja-Stimmen als Vorsitzender gewählt. Henrik Leidreiter bekam 84 Stimmen und wird ihm als sein Stellvertreter den Rücken stärken. Auch Franz Josef Dierkes als Schatzmeister und Carolin Wolff, die den Kulturkreis als Schriftführerin unterstützen wird, bekamen das Vertrauen der Mitglieder.

Corona hatte dem Kulturkreis in den vergangenen zwei Jahren sehr viel abverlangt. Die meisten der Veranstaltungen mussten storniert werden. „2020 war ein sehr bescheidenes Jahr, denn alle Aktionen bis auf sieben mussten wir absagen, aber immerhin, dennoch eine große Leistung“, bemerkte Schulze. Die erste Veranstaltung „Bühne frei!“ war mit 100 Kulturfreunden gut besucht und der Dorfschreiber hatte sogar 200 Gäste.

Fünf Veranstaltungen gab es für Kinder und Jugendliche. Da kamen etwa 360 Besucher. Außerdem bot der Kulturkreis noch vier Filmworkshops mit den jeweiligen Filmpremieren und das Figurentheater Hille Pupille mit WOK,WOK,WOK. Insgesamt konnte der Verein 660 Besucher begrüßen.

Auch 2021 sei ein Jahr der verschobenen Projekte, bedauerte Schulze. Besonders bitter: Am 13. April, wurde der Kulturkreis 25 Jahre alt. Für diesen Geburtstag waren natürlich große Veranstaltungen geplant. Doch ob Corona war dies nicht möglich. Dennoch gab es einige wenige wie das Krimi-Dinner, die Wald- und Wiesenkonzerte in Zusammenarbeit mit dem Mitmach-Museum sowie die Ausstellung von Thomas Prautsch im Rathaus. Das Filmprojekt „Dr. Doolittle“ und auch das Kindertheater Hille Puppille wurden digital angeboten. „Das lief sehr gut“, sagte Schulze, bevor Sylvia Thomaschik von einer positiven finanziellen Lage berichten konnte. Sie hätten das Plus allerdings wohl Corona zu verdanken, weil fast alles ausgefallen sei, sagte die Schatzmeisterin.

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