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Fastenpredigt am Sonntag

Versagen und Stärken des Christentums

Everswinkel

Ist das Bild im Tagesevangelium zum kommenden dritten Fastensonntag nicht auch ein Bild für die heutige Situation des Christentums und der Kirche in Deutschland und Europa? Diese Frage geht der Theologe und Wirtschaftsethiker Andreas Fisch in seiner Fastenpredigt an.

Der Theologe und Wirtschaftsethiker Andreas Fisch vom Sozialinstitut Kommende des Erzbistums Paderborn wird über Versagen und Stärken des Christentums Foto: Kommende/Mike Spiemann

„An den Früchten erkennt ihr sie“, lautet das Thema der Fastenpredigt am kommenden dritten Fastensonntag (20. März) in St. Magnus. Es ist dem entsprechenden Tagesevangelium entnommen, in dem Jesus Klartext spricht in Bildern und Gleichnissen. Dort heißt es: „Der Weinstock, der keine Frucht bringt, soll auf Weisung des Weingutbesitzers umgehauen werden. Doch der Gärtner bittet, ihn noch mal düngen zu dürfen, eine letzte Chance.“ Ist das nicht auch ein Bild für die heutige Situation des Christentums und der Kirche in Deutschland und Europa?“, heißt es in der Vorankündigung der Veranstaltung.

„Welche Früchte soll die Verbindung mit Jesus Christus bei seinen Anhängern hervorbringen? Welche Früchte würden Menschen heute zum Umdenken bringen? Was sind heute die Kompetenzen der Kirche für das Leben der Menschen? Oder verspielt die Kirche gerade hoffnungslos ihre Glaubwürdigkeit?“

Darüber wird der Theologe und Wirtschaftsethiker Andreas Fisch vom Sozialinstitut Kommende des Erzbistums Paderborn aus Dortmund sprechen. Er ist den Kolpingmitgliedern bekannt. Er war am Aschermittwoch des Jahres 2011 geistiger Geburtshelfer der Kolpinginitiative „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, eine Everswinkeler Initiative, die in Zusammenarbeit mit der Katholischen Arbeiterbewegung (KAB) und der Katholischen Frauenbewegung (KFD) in der Bundespolitik durchaus Früchte hervorgebracht hat. Die Fastenpredigt am Sonntag beginnt um 18 Uhr in der St.-Magnus-Kirche.

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