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Gemeinde stellt neue Sitzbänke auf

Verweilen aufbequeme Art

Everswinkel

Es ist ein Schritt zu einer sinnvollen „Möblierung“ in der Gemeinde. Nachdem ein Teil der Bürgerschaft im Rahmen eines Rundgangs Anregungen zu Sitzgelegenheiten im Ortskern gegeben hatte, auf denen ein Ausruhen und Verweilen möglich ist, erfolgte nun die erste Umsetzung der Ideen. Gleich mehrere komfortable Bänke wurden von der Gemeinde aufgestellt. Eine Fortsetzung soll folgen.

Bürgermeister Sebastian Seidel (l.) und Klaus Ruch (r.) vom Gemeinde-Bauhof an der neuen Sitzbank in Höhe der Werkstatt von Gitarrenbauer Rössler Foto: Gemeinde

Im Herbst vergangenen Jahres unterstützten einige Bürgerinnen und Bürger die Gemeindeverwaltung dabei, auf viel genutzten Wegen im Ortskern Verbesserungspotenziale im Bereich der Barrierefreiheit zu identifizieren und Lösungen zu finden. Im Fokus stand die Achse vom Haus St. Magnus bis zum Ortskern.

Für die Teilnehmer des abendlichen Spaziergangs war klar: Auf dem längeren Wegstück fehlt es an Möglichkeiten, sich auszuruhen und die Umgebung wahrzunehmen. Im Rahmen des Spaziergangs fand passenderweise auch ein Probesitzen auf verschiedenen seniorengerechten Sitzbänken statt. Erste Resultate der Veranstaltung sind seit einigen Tagen im Ortsbild von Everswinkel sichtbar. So wurde im Wald am Haus Borg, in der Von-Galen-Straße und in der Verlängerung Mühlenstraße jenseits der L 793 je eine weitere Sitzbank aufgestellt.

Ein besonderer Hingucker sei aber sicher die neue, besonders hochwertige seniorenfreundliche Bank am Haus Borg auf Höhe des Gitarrengeschäftes Rössler, die eine Verschnaufpause auf dem Weg in die Ortsmitte ermöglicht, teilt die Gemeindeverwaltung mit. „Durch die angehobene Sitzfläche und eine zusätzliche Armlehne fällt das Aufstehen auch Menschen mit Bewegungseinschränkungen deutlich leichter“, sagt Klaus Ruch vom Bauhof. „Ich freue mich, dass wir bei unserem neuen Stadtmobiliar auf die Wünsche der Nutzerinnen und Nutzer eingehen können“, freut sich Bürgermeister Sebastian Seidel.

Doch damit nicht genug. Die Gemeindeverwaltung hat weitere Anregungen im Rahmen der Erstellung des Fuß- und Radverkehrskonzeptes für Alverskirchen und Everswinkel erhalten. Diese gelte es nun zu sichten, zu priorisieren und dann Schritt für Schritt umzusetzen. „Die im Gemeindeentwicklungskonzept beschlossene Maßnahme zur barrierefreien Umgestaltung der Ortskerne nehmen wir sehr ernst“, so Seidel. „Gerade in diesen Zeiten wird uns allen bewusst, wie wichtig ein schönes, sicheres und komfortables Wohnumfeld ist.“ Im Sommer sollen weitere Vorschläge zur Gestaltung der Sitzgelegenheiten in den Ortskernen vorgestellt und erprobt werden können.

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