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Abschluss der Kulturwiesen mit US-Star Curtis Stigers

Viele Stimmungslagen, viel Gefühl

Alverskirchen

Warum nach New York jetten, wenn die Stars nach Alverskirchen kommen? Zum Finale der Kulturwiesen war Curtis Stigers zu Gast.

Von Kopenhagen und Braunschweig über Alverskirchen weiter nach New York und Philadelphia: Mit Curtis Stigers und Band beschloss am Sonntag ein international bekannter Künstler gleich mit einem Doppel-Auftritt die diesjährigen Kulturwiesen. Foto: Andreas Hasenkamp

Internationales Finale auf den Kulturwiesen 2022: Curtis Stigers aus den USA ist gekommen. Die Hitze des Nachmittags weicht zur Abend-Vorstellung angenehmer Wärme. Nach den 200 Gästen kommen nun 300, Sonnenstrahlen weichen Illumination. Stigers hatte nachmittags den Puten-Chor als Support, nun schlafen sie, die er in einem Video mit sich verewigt hat.

Andrea Schlüter und Kolleginnen aus dem vielköpfigen Helfer-Team haben auch Autos von weither charmant zum Parkplatz durchwinken können, so auch aus dem Sauerland. Die hatten über Stigers Website von der Everswinkeler Location erfahren, die doch näher liegt als Braunschweig oder New York, wohin die Band als nächstes fliegt. Der erste Song setzt die Gemütslage: „Peace, Love and Understanding“.

Curtis Stigers begeisterte auch mit dem Saxofon. Foto: Andreas Hasenkamp

Piano, Kontrabass, Schlagzeuger – allesamt sind die Musiker aus Michigan und Brooklyn, New York, auch individuelle Könner, die zu ihren Soli kommen und alsbald zu regem Applaus für ihr Können. Das Publikum lässt sich nicht lumpen. Es geschieht auch nicht alle Tage, dass ein Kontrabassist seinen Riesen so rasant befingert.

Virtuos mit Stimme und Saxofon

Stigers ist der Virtuose an den Stimmbändern, die für seine Welt von Jazz und Pop fürs Feine und Kräftige, Leise und Laute alles geben. Und natürlich am Saxofon. Daneben ist er der Entertainer, der Historien zu Stücken und Anekdoten mit Humor erzählt. Der Draht zum Publikum ist bald da, Stigers ist auch Papa, „Don’t go far“. Biografisches flechtet der Mann aus Boise im US-Bundesstaat Idaho, ein, etwa, wie ihn der legendäre Gene Harris beeinflusst hat, als er jedermann Gelegenheit bot, mit ihm zu spielen.

„I Wonder Why“ oder „Love is a Hunger“, das sind einige der bekannteren Hits aus über 30 Jahren Schaffen, das Publikum genießt und klatscht auch mal passend mit. Zusammen bietet das Quartett viele Stimmungslagen und Klänge, viel Gefühl und gute Laune, die Zeit verfliegt, sehr angenehm, unter freiem Himmel. Das Publikum erklatscht sich noch eine Zugabe – dann ist Schluss für dieses Jahr.

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