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Radverkehr in Alverskirchen

Warten an der Wiemstraße

Alverskirchen

Eigentlich stand das Projekt schon fürs laufende Jahr zur Umsetzung im Kalender. Mit der Radwegeanbindung an der Wiemstraße sollte ein verkehrlich sensibler Bereich umgestaltet werden und der bestehende Radweg („Landjugend-Pättken“) über die Kreuzung Wiemstraße hinweggeführt werden. Dazu wurde in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW eine Ausbauvariante entwickelt. Passiert ist indes nichts in 2021.

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Kein Velo-Routen-Standard aber zumindest saniert: Die Stadt Münster hat den Radweg an der K3 bis zur Gemeindegrenze Alverskirchen wieder befahrbar gemacht. Foto: Klaus Meyer

Aus der für dieses Jahr geplanten Radwege-Anbindung Wiemstraße ist – wie jeder sehen kann – noch nichts geworden. Dies führte im Bezirksausschuss auch zu entsprechenden Fragen, wann es denn wohl endlich etwas damit werde. „Wir sind auf die TEO angewiesen“, weil es ein gemeinsames Projekt sei, erläuterte Bernd Schumacher vom Bauamt der Gemeinde mit Blick auf anstehende Kanalsanierungen. „Momentan sind wir noch in Planungsgesprächen. Ziel ist es, dass wir in diesem Winter ausschreiben und im nächsten Jahr bauen.“

Seitens der Gemeinde hofft man noch auf Fördermittel aus einem speziellen Programm. „Ich sehe eine Chance, dass wir dort eine Förderung von round about 50 Prozent bekommen“, stellte Schumacher in Aussicht. CDU-Ratsherr Werner Lemberg vernahm die Info mit erwartungsfrohem Gesicht. „Es ist schon ein Running Gag die Kreuzung Wiemstraße. Aber jetzt muss es auch gut sein und etwas passieren.“

Im Zuge eines Umbaus der Bushaltestellen für eine attraktivere Dorf-Mitte könnte der Radverkehr gegebenenfalls auch auf die Straße verlegt werden. Da ja im Bereich der Grundschule schon Tempo 30 ausgewiesen sei, könnte man durchaus zudem eine Fahrradstraße ins Gespräch bringen, dachte Schumacher laut nach.

Für Radfahrer, die die Strecke nach Wolbeck nutzen, gibt‘s zumindest die gute Nachricht, dass die Stadt Münster inzwischen das auf ihrem Gebiet liegende Radweg-Teilstück in Richtung Alverskirchen saniert hat. Allerdings ist kein Ausbau in Velo-Routenbreite erfolgt, wie für diese künftige „Schnellstrecke“ eigentlich vorgesehen ist. Die Gemeinde jedenfalls wolle am Velo-Routen-Standard festhalten, so Schumacher.

Das Konzept der Gemeinde sieht eine deutliche Gestaltung als Mischverkehrsfläche an der Wiemstraße vor mit einem Radweg-Streifen, der in beide Richtung befahrbar ist. Für die – vor allem ortsauswärts – erforderliche Überquerung der Telgter Straße ist etwa in Höhe des Bäckerei-Geschäfts Diepenbrock eine behindertengerechte Querungshilfe vorgesehen. Bis dato war man von Baukosten in Höhe von 121.000 Euro ausgegangen.

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