1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Everswinkel
  6. >
  7. Weltgebetstag diesmal anders

  8. >

KFD St. Agatha, KFD St. Magnus und Evangelische Frauenhilfe

Weltgebetstag diesmal anders

Everswinkel

Der Weltgebetstag für Frauen, der immer am ersten Freitag im März stattfindet, muss in diesem Jahr aufgrund der Pandemie in anderer Form begangen werden.

wn

Das Plakat des diesjährigen Weltgebetstages macht auf die Schwerpunktregion Vanuatu aufmerksam.

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen beim jährlichen Weltgebetstag (WGT) dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So entstand in den letzten 130 Jahre die größte Basisbewegung christlicher Frauen weltweit. In diesem Jahr haben Frauen aus Vanuatu die Gebetsordnung des WGT erarbeitet und geben Einblicke in ihr Leben im Südseeparadies zwischen Australien, Neuseeland und den Fidschiinseln, teilt die KFD St. Agatha, die KFD St. Magnus und die Evangelische Frauenhilfe Everswinkel gemeinsam mit.

Die etwa 300 000 Einwohner von Vanuatu leben auf 83 Inseln im Pazifischen Ozean. Von der nördlichsten bis zur südlichsten Insel sind es rund 870 Kilometer – etwa so weit wie von Sylt nach Berchtesgaden. „Vanuatu ist weltweit das Land mit den stärksten Naturkatastrophen, zuletzt 2015, als ein Zyklon mit teilweise über 300 Kilometern pro Stunde über Vanuatu hinwegfegte. Vanuatu ist weltweit das Land mit dem schärfsten Verbot von Plastik.“

Die Vanuatuerinnen stellen einen Bibeltext aus dem Matthäusevangelium in den Mittelpunkt ihrer Gebetsordnung und fragen, „Worauf bauen wir?“. „Die Frage könnte nicht aktueller sein. Mit den Frauen aus Vanuatu fragen sich angesichts der Corona-Pandemie Frauen rund um den Globus, „Was zählt?, Was ist wichtig?, Was hält uns?, Wie überleben wir?“, heißt es weiter in der Ankündigung. Frauen, die in Krisen den weitaus größeren Teil der Belastungen trügen, sorgten sich: Was trägt das Leben, wenn alles ins Wanken gerät? Wie können die Stürme, die das eigene Leben und das der Familien, besonders das der Kinder bedrohen, überstanden werden?

In Everswinkel und Alverskirchen feiern Frauen seit vielen Jahren einen gemeinsamen Gottesdienst in der Johannes-, der St. Agatha- oder der St. Magnus-Kirche und kommen anschließend zum Gedankenaustausch und Imbiss mit Köstlichkeiten aus dem Land des WGT zusammen. Das ist in diesem Jahr aufgrund der Panemie nicht möglich.

Die Evangelische Frauenhilfe und der KFD-Diözesanverband haben nach Möglichkeiten gesucht, den WGT trotz der Kontaktbeschränkungen zu begehen. Ein ökumenisches Team altkatholischer, baptistischer, evangelisch-lutherischer und römisch-katholischer Frauen aus Münster hat einen Gottesdienst vorbereitet, der in der St. Martini-Kirche Münster aufgezeichnet wurde. Er wird am Freitag, 5. März, um 19 Uhr auf Bibel TV ausgestrahlt und ist ganztägig auf YouTube verfügbar. Musikalisch wird der Gottesdienst von der Band „effata(!)“ aus Münster mitgestaltet.

Die Frauenhilfe und die beiden Frauengemeinschaften laden ein, den 60-minütigen Gottesdienst am Fern-seher, Laptop oder Tablet mitzufeiern. Die Mitglieder erhalten ein Informationsblatt sowie die Gottesdienstordnung aus Vanuatu und eine Spendentüte. Sie sind aufgerufen, die Projektarbeit des WGT – die größte weltweite ökumenische Frauenbewegung – mit einer Spende zu unterstützen.

Die Spendentüten können von Freitag, 5. März, bis zum 14. März in allen drei Kirchen abgeben werden:

Evangelische Kirchengemeinde: Briefkasten an der Johannes-Kirche (tägliche Leerung) sowie sonntags von 9.30 bis 10.30 Uhr im Rahmen der Offenen Kirche bei einem der Presbyter oder dem Küster oder dienstags von 9 bis 12 Uhr im Gemeindebüro bei Frau Wiese.

Katholische Kirchengemeinde St. Magnus/St. Agatha: Samstags und sonntags über die Kollektenkörbe in den Gottesdiensten sowie über den Briefkasten des Pfarrhauses in Everswinkel und Alverskirchen.

Startseite
ANZEIGE