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„Fit ab 50“ besucht Naturschutzstation

Wertvolle Lebensräume betreuen

Everswinkel

Die Gruppe „Fit ab 50“ besuchte die Nabu-Naturschutzstation Haus Heidhorn. Hauptaufgaben der Station sind zum Beispiel die Betreuung wertvoller Lebensräume.

Die Teilnehmer der Gruppe „Fit ab 50“ nahmen an der NABU-Naturschutzstation in Hiltrup die verschiedenen Biotope in Augenschein. Foto: Fit ab 50

„Ein König sucht sein Reich“ – so lautet der Titel des von der Nabu-Naturschutzstation Haus Heidhorn koordinierten landesweiten Projekts zum Schutz des Laubfrosches. Der Umsetzungsschwerpunkt für das Schutzkonzept liegt im Münsterland, wo der Laubfrosch bundesweit eine seiner bedeutendsten Hochburgen hat. Um Hintergründe zu diesem Nabu-Motto zu erfahren, radelte kürzlich die Gruppe „Fit ab 50“ mit 20 Teilnehmenden unter der Tourleitung von Günter Hein und unterstützt durch Jürgen Arndt nach Hiltrup und wurde dort von Claudia Knauft-Pieper begrüßt und in die Arbeit der Biologischen Station eingeführt. Gleich zu Anfang des Rundgangs durch die Station auf dem Areal der Stiftung Haus Heidhorn konnte die Gruppe ein lustiges Springen der Teichfrösche in einem naturnah angelegten Teichbiotop beobachten. Neben dem ist weiterhin ein Dünen-, Heide- und Sandmagerrasen Biotop angelegt worden, um den Besuchern den Lebensraum hochgradig gefährdeter Pflanzen und Tiere näher zu bringen.

Diese „Schaubiotope“ sollen aber nur einen ersten Eindruck in die Hauptaufgaben der Naturschutzstation bringen. Hauptaufgaben sind zum Beispiel die Betreuung wertvoller Lebensräume. Schwerpunkte sind die Dünen und Heiden mit ihren wertvollen Sandmagerrasen, die sich vor allem auf dem Kiessandzug in Münster, im Emstal mit den talbegleitenden Flugsandgebieten sowie in den ehemaligen Heidegebieten finden. Hier betreut und bewirtschaftet die Naturschutzstation eine Vielzahl kleinerer wertvoller Biotope. Auch wissenschaftliche Begleituntersuchungen und Information der Öffentlichkeit werden durchgeführt.

Ein kleiner Rundgang durch das anschließende Davert-Waldgebiet rundete den Besuch ab. Weiter ging es dann für die Radlergruppe durch die Hohe Ward nach Rinkerode zur Einkehr in einen Café-Garten, um sich für die Heimfahrt zu stärken.

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