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Nachbarschaftsevent auf Hof Schulze Wettendorf

Wiedersehen beim Wiesenkonzert

Alverskirchen

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass sich Nachbarn teilweise über Monate hinweg nicht treffen konnten. Für die Nachbarn in den Bauerschaften Wettendorf und Püning war das nicht anders als überall in Everswinkel und Alverskirchen. Jetzt gab‘s ein Wiedersehen mit kulturellem Genuss.

Über Monate waren größere Treffen der Nachbarn aus Wettendorf und Püning nicht möglich. Beim Wiesenkonzert nun gab‘s ein freudiges Wiedersehen. Foto: privat

Einen Vorteil hatten die Nachbarn der beiden Bauerschaften: Sie sind seit einigen Jahren per Glasfaser an das World Wide Web angeschlossen. Home-Office, Home-Schooling und die eine oder andere Video-Konferenz unter Freunden und Nachbarn waren während der Corona-Pandemie kein Problem. Aber das ersetzt natürlich kein persönliches Gespräch.

Grund genug für Stephanie und Henrik Schulze Wettendorf, sich mit der „WEPÜ-Glasfaser-Initiative“ ihrer Nachbarschaft um ein „Wald- und Wiesenkonzert“ zu bewerben. Die Initiative dazu ging vom Musiker Sebastian Netta aus, der im Landwirtschaftlichen Wochenblatt seine Konzerte für Nachbarschaften anbietet. Und das Landwirtschaftliche Wochenblatt hat diese Aktion finanziell unterstützt.

Sorgten mit verjazzten Volksliedern für beste Unterhaltung: Sebastian Netta und Band. Foto: privat

Die „Glasfaser-Initiative“ aus Wettendorf und Püning hat überzeugt. Sie bekam den Zuschlag und Sebastian Netta samt Band eine tolle Kulisse, um ihr Programm darzubieten. Was dann kam, war künstlerisch absolute Spitzenklasse. Netta und seine Band boten verjazzte deutsche Volkslieder. „Alle Vöglein sind schon da“ oder „Der Mond ist aufgegangen“ bekamen so ihre eigenen Interpretationen. Und die Zuhörer dankten es mit Staunen und Applaus. Zum Abschluss stimmten junge und ältere Gäste zu „Kein schöner Land“ mit ein.

Auch der erste Bürger der Gemeinde Everswinkel, Sebastian Seidel, war mit von der Partie und stand den Nachbarn für Fragen rund um aktuelle Themen zur Verfügung. Alles in allem war es eine tolle Veranstaltung, die Kultur, Nachbarschaft und den Austausch mit den Verantwortlichen auf lockere Art und Weise mit Hilfe des Landwirtschaftlichen Wochenblatts in Einklang gebracht hat.

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