1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Everswinkel
  6. >
  7. „Wir setzen auf Direktvermarktung“

  8. >

FDP besucht Reitsport Wohlhorn

„Wir setzen auf Direktvermarktung“

Alverskirchen

Das Reitsportgeschäft Wohlhorn in Alverskirchen ist breit aufgestellt – eigentlich sind es drei Standbeine, die das Unternehmen hat: das Reitsportgeschäft, die Sattlerei und die Stickerei. Inhaber Frank Wohlhorn gab den Vertretern der FDP Einblicke in das Alverskirchener Unternehmen.

Wolfgang Effing, Dagmar Brockmann und Landtagskandidat Markus Diekhoff mit Frank Wohlhorn ( v.l.) bei den Stickmaschinen. Foto: FDP

„In schlechten Zeiten investieren“, lautet die Devise von Frank Wohlhorn, dem Inhaber des gleichnamigen Geschäfts in Alverskirchen. „Wir gehen zunächst einmal in den rückwärtigen Bereich des Gebäudes, denn da befindet sich das Herzstück unserer StickArt Manufaktur“, begrüßt Frank Wohlhorn eine kleine Delegation der Orts-FDP, die zusammen mit Markus Diekhoff, dem Kreisvorsitzenden der FDP und Landtagskandidaten, der Einladung von Wohlhorn gefolgt sind.

Hier präsentiert Wohlhorn stolz seine Stickmaschinen, die Stück für Stück aufgerüstet wurden, sodass heute bis zu 400 Teile in Motiven mit bis zu 24 unterschiedlichen Farben pro Tag fertiggestellt werden können. „Unsere Kunden schätzen die Qualität unserer Waren, denn wir bieten auf Wunsch den vollen Service - das Basisprodukt inklusive Stickerei oder auf Wunsch auch nur die Stickerei auf uns zur Verfügung gestellter Ware. Dabei müssen es nicht immer die großen Stückzahlen sein – wir produzieren kleinere Mengen zum Beispiel für private Anlässe genauso wie größere Mengen als Berufs- oder Sportbekleidung. Ein Besuch unseres eigens dafür eingerichteten Show-Rooms lohnt sich“, erklärt Wohlhorn die Geschäftsidee.

Bei einem Blick in das fertige Warenlager fallen den Liberalen sofort namhafte, überregionale Logos ins Auge, die Wohlhorn lächelnd unkommentiert lässt. „Das habe ich hier nicht vermutet. Ich bin von einem reinen

Frank Wohlhorn (l.) mit Markus Diekhoff und dem im Artikel beschriebenen Reitstiefel aus Apfelschale. Foto: Foto: FDP

Reitsportgeschäft ausgegangen.“, zeigt sich Wolfgang Effing erstaunt. Auch Markus Diekhoff hat sofort die Idee, für den von ihm mit ins Leben gerufenen Verein „Traber-Herz e.V.“, Bestickungen von Satteldecken durchführen zu lassen. „Eigentlich haben wir drei Standbeine – das Reitsportgeschäft, die Sattlerei und die Stickerei“, erklärt Wohlhorn sein Business.

Im Verlauf der letzten Jahre seien auch mehrere Standorte in anderen Städten dazu gekommen. Jüngstes Projekt: die Geschäftsneueröffnung im Mai in Osnabrück. Auf die Frage, ob durch die Pandemie der Onlinehandel verstärkt wurde, winkt Wohlhorn ab. „Wir setzen auf die Direktvermarktung und eine entsprechende Beratung vor Ort. Viele unserer Verkaufsartikel sind direkt auf Pferd und Reiter zugeschnitten. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass sie kompetent beraten werden und wir bei Fragen und Problemen auch für sie da sind“, so Wohlhorn. „Das Onlinegeschäft läuft nebenher und wird von uns nicht forciert.“

Herstellung von Reitbekleidung

Ein Blick in die vorderen Geschäftsbereiche zeigt dann auch, dass sich bei der Herstellung von Reitbekleidung einiges getan hat und der Nachhaltigkeitsgedanke ebenfalls aufgegriffen wurde. So gibt es neben den Reitstiefeln aus Leder auch solche aus Apfelschalen. „Skurril, aber ebenfalls sehr wertig und schick“, ist Brockmann überzeugt.

Startseite
ANZEIGE