Gesprächsrunde mit MdB Daldup und Bürgermeister Seidel

Wohnungsmarkt unter Druck

Everswinkel

Wohnungsbau und Stadtentwicklung: Der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup und Bürgermeister Sebastian Seidel sprachen in einer Videokonferenz über gegenwärtige und künftige Perspektiven für Everswinkel. Mit dabei war auch der Everswinkeler SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Wilfried Hamann.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup (oben l.) und der SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat der Gemeinde Everswinkel, Dr. Wilfried Hamann (unten r.) tauschten sich mit dem Everswinkeler Bürgermeister Sebastian Seidel (unten l.) aus. (mit dabei: Christoph Öttking, Leiter des Wahlkreisbüros von Bernhard Daldrup) Foto: Screenshot

In der Hoffnung auf künftig wieder mögliche Treffen vor Ort tauschte sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup noch einmal mit Bürgermeister Sebastian Seidel per Video-Chat aus. Gemeinsam mit dem Everswinkeler SPD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Wilfried Hamann ging es bei dem Gespräch vor allem um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Themen Städtebau, Wohnen und Klimaschutz.

Seidel bedankte sich für das Engagement des Bundestagsabgeordneten für die Bundesförderung zur Sanierung der St. Magnus-Kirche, heißt es in einer Presseinformation des Bundestagsabgeordneten. „Die Städtebauförderung, das können wir im 50. Jubiläumsjahr des Programms sagen, ist ein großer historischer Erfolg“, sagte Daldrup und erkundigte sich weiter nach der Situation des Wohnungsmarktes in Everswinkel.

„Auch hier in Everswinkel erleben wir außergewöhnliche Preissteigerungen, die auf eine hohe Nachfrage zurückzuführen sind. Es gibt 400 Interessenten für Baugrundstücke, aber nicht einmal 100 Grundstücke, die der Nachfrage gegenüberstehen“, zeigte Seidel auf. Auch die Suche nach Mietwohnungen sei hoch. „Deshalb haben wir im Bebauungsplan ,Bergkamp III‘ auch Bereiche für öffentlich geförderten Wohnungsbau ausgewiesen.“

Daldrup ergänzte, dass Stadtentwicklung auch vor dem Hintergrund diskutiert werden müsse, wie man die energetische Effizienz erhöhe. „Im Gebäudesektor müssen wir noch deutlich besser werden, wenn es um die energetische Sanierung des Bestandes geht.“ Im Neubaubereich sei das kein so großes Problem.

Als Folge der Corona-Pandemie seien die Zentren kleiner Gemeinden wie auch die Innenstädte in Schwierigkeiten gekommen. Angefangen von Leerständen über zu hohe Gewerbemieten bis zum Onlinehandel stünden die Zentren unter Druck. Deshalb werde es noch in dieser Legislaturperiode zu einer modellhaften Förderung kommen, um Projekte zur Reaktivierung der Innenstädte zu finden.

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