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KFD Alverskirchen beschäftigt sich mit Maria als Knotenlöserin

Zur Maiandacht mit dem Rad nach Tönnishäuschen

Alverskirchen

Wie Maria haben auch die Menschen heutzutage einige Knoten in ihrem Leben zu lösen. Darum ging es in der Maiandacht der KFD St. Agatha Alverskirchen, die die Damen in Tönnishäuschen feierten.

Die KFD St. Agatha Alverskirchen feierte eine Maiandacht in Tönnishäuschen und verband dies mit einer Radtour. Foto: KFD

Seit mehr als 40 Jahren feiert die KFD St. Agatha Alverskirchen einen Gottesdienst außerhalb Alverskirchens und verbindet dies mit einer Radtour. Mit der diesjährigen Maiandacht wurde diese Tradition fortgesetzt. Das Ziel war die Kapelle St. Antonius in Tönnishäuschen.

Unter dem Motto „Maria, Knotenlöserin“ stand die Maiandacht der KFD. Die Mutter Gottes wurde von einer anderen Seite kennengelernt: Maria als Knotenlöserin und es wurde dabei festgestellt, dass sie in ihrem Leben einige Knoten zu lösen hatte. Marias Knoten und Knoten in unserem Leben standen im Mittelpunkt der Maiandacht.

Symbolische Knoten

Papst Franziskus sagt beispielsweise: „In der Tat gibt es viele Knoten, die unser Leben und Tun binden. Es sind Knoten des Egoismus und der Gleichgültigkeit, wirtschaftliche und soziale Knoten, Knoten der Gewalt und des Krieges.“ Symbolisch wurde jeder Gottesdienstteilnehmerin ein Stück Seil mit Knoten überreicht.

Im Anschluss an den Gottesdienst stand eine Führung durch die Kapelle auf dem Programm, die der Familie des Grafen von Vischering gehört. Die ältesten Belege für die Existenz an diesem Ort sind vom Ende des 15. Jahrhunderts überliefert. Die Kapelle ist ein Backsteinbau, Teile der barocken Inneneinrichtung sind noch aus der Bauzeit erhalten. Der Altar wurde 1720 in Darfeld gebaut und 1874 in der Kapelle eingerichtet. Oberhalb der Abbildung der Verkündigung Marias befindet sich im Kopfstück des Altars eine Darstellung des heiligen Antonius von Padua, eigentlicher Namensgeber der Kapelle war als Schutzpatron aber der heilige Antonius der Einsiedler, der aus einem Ölbild über dem Eingang der Sakristei dargestellt ist.

Auf dem Rückweg nach Alverskirchen wurde im Restaurant „Waldmutter“ ein Zwischenstopp eingelegt. Dort wurden die Frauen zum Abendessen erwartet.

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