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Zwischenbilanz beim Arbeitsessen

Zweite Halbzeit fürden Dorfschreiber

Everswinkel

Die Halbzeit der Residenz des Dorfschreibers vor einigen Tagen war ein willkommener Anlass für den verantwortlichen Arbeitskreis Literatur des Kulturkreises, sich mit Hermann Mensing zu einem Arbeitsessen im Gasthof Strietholt zu treffen.

Dorfschreiber Hermann Mensing im Mitmach-Museum mit Josef Beuck (linkes Bild) sowie auf dem Hof von Josef und Ruth Cremann. Foto: Kulturkreis

Gemeinsam ließ man den ersten Teil Revue passieren und begann mit der Feinplanung des letzten Abschnitts. Zu Beginn des Abends berichtete Mensing über verschiedene, ihn sehr beeindruckende Begegnungen, die er nun sukzessive literarisch verarbeiten werde. Besonders hob er seine jüngst erfolgten Besuche im Mitmach-Museum unter der Führung des Heimatvereins-Vorsitzenden Josef Beuck sowie auf dem Hof Cremann mit Josef und Ruth Cremann hervor. „Up’n Hoff hat mich die Flachsverarbeitung besonders fasziniert, weil ich zwar wusste, dass aus Flachs Leinen wird, aber nicht, wie.“ Er zeigte sich zudem fasziniert von der Flurnamenkarte, die Beuck in fünfjähriger Arbeit erstellt hat.

Bei dem Rundgang auf dem Hof Cremann in Müssingen fielen Mensing unter anderem die auf der Remise aus dunklen Dachziegeln gestalteten Buchstaben „M A R“ ins Auge. „Da fehlen zwei Buchstaben,“ erklärte ihm Josef Cremann. Rätselraten beim Dorfschreiber: „Als Protestant kam ich einfach nicht auf Maria.“ Landwirt und Dichter waren sich schnell einig über die Gefährdung der Natur, als Josef Cremann berichtete: „Noch vor 20 Jahren gab es 88 Schwalbennester auf dem Hof. Jetzt sind es lediglich noch 25.“ Generell, so der Dorfschreiber im Resümee, fühle er sich in Everswinkel sehr wohl und werde von den Menschen durchweg freundlich aufgenommen.

Gemütliches Arbeitsessen des Arbeitskreises Literatur im Kulturkreis Everswinkel mit Dorfschreiber Hermann Mensing im Gasthof Strietholt. Foto: Kulturkreis
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