1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Kreis-Warendorf
  6. >
  7. Fusion der Volksbanken für 2024 geplant

  8. >

Finanzdienstleister bereiten Zusammenschluss vor

Fusion der Volksbanken für 2024 geplant

Kreis Warendorf

Die Volksbank eG und die Volksbank Münsterland Nord bereiten den Zusammenschluss vor. Nach intensiver Prüfung unterstützen die Gremien beider Volksbanken den Wunsch nach einer strategischen Partnerschaft ausdrücklich.

Fusion Volksbank Vorstände und Aufsichtsräte der benachbarten Volksbank eG und Volksbank Münsterland Nord eG freuen sich auf den Start in die gemeinsame Zukunft (v.l.n.R.): Friedhelm Beuse, Jürgen Feistmann, Dietmar Dertwinkel, Martin Weber, Wolfgang Scheiper, Hubert Overesch, Dirk Holterdorf, Thomas Jakoby, Elisabeth Schwering, Andreas Hartmann, Norbert Eickholt, Christian Budt und Ulrich Weßeler

Die Aufsichtsratsvorsitzenden und Stellvertretenden sowie die Vorstandsmitglieder beider Häuser haben am 6. Dezember die strategische Partnerschaft mit den notwendigen Unterschriften auf dem Kooperationsvertrag ratifiziert. „Wir gestalten gemeinsam die Zukunft im Münsterland. Als eine starke Einheit werden wir in diesen herausfordernden Zeiten unsere Vision ,DIE Bank unserer Region' weiter verwirklichen“, so die Vorstände der beiden Institute.

Vertreter der Aufsichtsräte

Nach intensiver Prüfung unterstützen die Gremien beider Banken den Wunsch des Zusammenschlusses ausdrücklich. „Die Mehrwerte für Mitarbeitende, Mitglieder, Kunden und die gemeinsame Region sind überzeugend“, bestätigen auch die Vertreter der Aufsichtsräte. „Wir sind gesunde Volksbanken in einer vom Mittelstand geprägten Wirtschaftsregion. Mit den Größenvorteilen werden wir unser Geschäftsmodell weiter ausbauen und so erfolgreicher sein. Themen wie attraktive Karriereperspektiven, digitale Transformation, weiterreichende Angebote für Kunden und Mitglieder, spezialisiertes Know-how im Kredit- und Anlagengeschäft oder Umsetzung zunehmender regulatorischer Anforderungen sind nur mit einer entsprechenden Größe wirtschaftlich darstellbar“, so die Aufsichtsratsvertreter weiter.

Bilanzsumme von rund zehn Milliarden Euro

Um den Schritt zur geplanten Fusion im Jahr 2024 gut vorzubereiten und das Kennenlernen aller Mitarbeitenden zu fördern, beginnen nun bereits die vorbereitenden Projektarbeiten. Damit wird rechtzeitig auch das kulturelle Zusammenwachsen gefördert. Die Vorstände erläutern dazu: „Gemeinsam werden wir bereits jetzt alle Arbeitsabläufe harmonisieren. Dabei stehen für uns die Kundeninteressen im Mittelpunkt. Die gewohnten Ansprechpartner bleiben unseren Kunden erhalten. Die Vereinheitlichung der internen Abläufe wird in dem Zeitraum bis 2024 gut zu erledigen sein. Und natürlich werden wir in den kommenden Monaten weiterhin unsere Mitgliedervertreter auf dem Laufenden halten und ausführlich die Ergebnisse der Kooperationsarbeit besprechen.“

Die Vertreterinnen und Vertreter beider Institute werden im Rahmen der Vertreterversammlungen im Juni 2024 um ihre Zustimmung gebeten. Auch wenn durch den Zusammenschluss eine der größten Volksbanken Deutschlands mit einer Bilanzsumme von gut zehn Milliarden Euro, über 350.000 Kunden, 1500 Mitarbeitenden und knapp 50 Filialstandorten entsteht, legen die Gremien weiterhin ihren Fokus auf die dezentrale Ausrichtung der künftigen Volksbank. Ein wichtiger Baustein der regionalen Verbundenheit wird die regelmäßige Präsenz der Vorstandsmitglieder in der gesamten Region sein. Juristischer Sitz des neuen Instituts soll Münster bleiben.

Startseite