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Delegiertenversammlung in Sendenhorst

Kreis-FWG fremdelt mit der Landespartei

Kreis Warendorf

Die Freien Wähler auf Kreisebene verstehen sich nicht als Partei - auf Landesebene treten die Freien Wähler aber als Partei auf. Noch ist unklar, wie die Kreis-FWG sich positioniert.

Von Ralf Steinhorst

Nils Fiedler sucht eine Positionierung zur Partei der Freien Wähler in NRW. Nils Fiedler sucht eine Positionierung zur Partei der Freien Wähler in NRW. Foto: Ralf Steinhorst

Die Gestaltung einer Annäherung an die Landespartei Freie Wähler fällt der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Kreis Warendorf e.V. schwer. Das wurde auf der Delegiertenversammlung der FWG am Freitagabend in Sendenhorst deutlich.

Die Diskussion kam im vergangenen Jahr auf, auch weil sich die Freien Wähler NRW eine engere Zusammenarbeit mit der Kreis FWG wünschen. Während der Kreisvorsitzende Nils Fiedlers inhaltlich eine große Übereinstimmung sieht, gab es für den ehemaligen Kreisvorsitzenden und Mitgründer Gregor Stöppel starke strukturelle Bedenken: „Die Freien Wähler sind eine Partei, wir wollen es ausdrücklich nicht sein“. Er beobachte, dass die Freien Wähler versuchten, landesweit für alle FWGen zu sprechen, was aber nicht legitim sei. Man könne sie nicht ignorieren, betonte Nils Fiedlers, man müsse sich aber klar positionieren. Die Positionierung soll nun erarbeitet werden.

Die beiden festen Jahresveranstaltungen Brunch und Delegiertenversammlung sollen gedreht werden. Die Versammlung beschloss, die Delegiertenversammlung zukünftig, wie schon in diesem Jahr, aus praktischen Gründen in das erste Quartal zu legen. Der Brunch fällt damit neu in die zweite Jahreshälfte.

Anstelle der verhinderten Fraktionsvorsitzenden Dorothea Nienkemper gab Nils Fiedlers eine Übersicht über die Kreistagsarbeit. Er hob hervor, dass der Ukrainekrieg die Themenstellungen stark verändert habe. Die Fraktion hat in 2022 15 Anträge eingebracht, von denen sechs angenommen wurden. Aufgrund der neuen großpolitischen Wetterlage werde man sich besonders für Schutzmöglichkeiten der Bevölkerung einsetzen.

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