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Bewerbung für Förderprogramm

8Plus-Region im Kreis strebt Titel als „Leader-Region“ an

Kreis Warendorf

Viele Fördermittel sind bislang in die 8Plus-Region im Kreis Warendorf geflossen. Doch die Akteur begnügen sich damit nicht. Sie wollen jetzt Leader-Region werden.

Bei ihrem Besuch in der 8Plus-Region im Sommer hat Regierungspräsidentin Dorothee Feller mit den Bürgermeistern Carsten Grawunder (Drensteinfurt) und Karl Piochowiak (Ostbevern) sowie Mitarbeitern des St.- Anna-Hauses in Ostbevern eine Tour mit einer E-Rikscha und einem E-Tandem unternommen (v.l.): Carsten Grawunder (Vorsitzender 8Plus), Karl Piochowiak (Bürgermeister Ostbevern), Johannes Mersmann (St. Anna), Dorothee Feller (Regierungspräsidentin Münster) und Birte Krömer (St. Anna). Foto: 8plus

In der 8Plus-Region im Kreis Warendorf konnten auch im Jahr 2021 dank des „Vital.NRW-Förderprogramms“ viele Förderprojekte umgesetzt werden. So fährt einem seit Frühjahr 2021 im Kreis Warendorf gelegentlich eine der 16 roten E-Rikschas über den Weg, welche dem Mitfahrer einen barrierefreien Einstieg bieten.

Das Förderprogramm Vital.NRW bietet laut einer Mitteilung der Verantwortlichen allen Bürgern die Möglichkeit, die Entwicklung ihrer eigenen Region mitzugestalten und innovative Projekte ins Leben zu rufen und umzusetzen.

Die 8Plus-Region im Kreis Warendorf möchte „Leader-Region“ werden und an die erfolgreiche Bilanz und den Mehrwert, den Vital.NRW für die Region gebracht hat, anschließen. „Leader“ ist dabei eine Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes und mit rund 3,1 Millionen Euro Fördergeld der „große Bruder“ des Förderprogramms „Vital.NRW“.

Um „Leader-Region“ zu werden und so das Fördergeld der EU für die Förderphase 2023 bis 2027 zu erhalten, ist eine Neubewerbung notwendig. Den Startschuss für den Bewerbungsprozess gab die Auftaktveranstaltung am 27. Oktober in der „Deula Westfalen-Lippe“ in Warendorf, welcher vier Themenworkshops folgten. Wichtiger Bestandteil für den Bewerbungsprozess ist eine breite Bürgerbeteiligung, denn auch „Leader“ ist ein Förderprogramm für Bürger.

Die auf der Auftaktveranstaltung aufbauenden Workshops zu den Themen „Soziales Miteinander“, „Wirtschafts- und Lebensraum“, „Regionale Identität und Vernetzung“ und „Wissen und regionales Know-How“ fanden über den November verteilt statt.

Eine erste Zusammenfassung der Themenworkshops ist bereits auf der Homepage veröffentlicht. Bis Januar werden noch weitere innovative und regionale Projektideen gesammelt und gemeinsam mit den Themen und Ideen der Workshops zusammengetragen und analysiert. Die Ergebnisse werden dann auf der Abschlussveranstaltung am 3. Februar um 18 Uhr in der Gesamtschule Ennigerloh vorgestellt. Infos unter

 0 25 81 / 95 70 262.

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