1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Kreisseite-warendorf
  6. >
  7. Ärzte bis „zum Anschlag“ belastet

  8. >

Verkürzte Öffnungszeiten

Ärzte bis „zum Anschlag“ belastet

Ahlen

Die örtliche Ärzteschaft ist mit dem Einstieg in das Impfen extrem überlastet. Deshalb schränkt die Notfalldienstpraxis im Ahlener St.-Franziskus-Hospital zum 1. Juni ihre Dienstzeiten ein.

Die Notfallpraxis in Ahlen.

Die Notfalldienstpraxis im Ahlener St.-Franziskus-Hospital schränkt die Dienstzeiten ein. Zum 1. Juni werden die Öffnungszeiten jeweils um zwei Stunden gekürzt, und zwar die erste und letzte Stunde. Das teilt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) als Träger der Einrichtung mit.

Mit der „Anpassung“ des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, wie es in einer Pressemitteilung der KVWL heißt, sei man einem Wunsch der örtlichen Ärzteschaft gefolgt, weil die Auslastung der Notfallpraxis, zum Beispiel zwischen 21 und 22 Uhr, zu gering sei. Dadurch, dass die Ärzteschaft massiv in das Thema Impfen eingestiegen sei, werde in den Praxen vielfach bis „zum Anschlag“ gearbeitet, ist aus Ärztekreisen zu hören.

Hinzu kommt, dass in jüngerer Zeit einige Hausarztpraxen aus Altersgründen geschlossen wurden. Die Reduzierung der Öffnungszeiten wird seitens der Ärzte nicht als wesentliche Serviceverschlechterung gesehen, weil es in wirklichen Notfällen immer noch die Notfallambulanz des Krankenhauses gibt. Ansonsten, so die KVWL, würden Patienten gebeten, innerhalb der verkürztem Zeiten vorstellig zu werden.

Alternativ könne auch die Notfalldienstpraxis in der Barbaraklinik in Hamm-Heessen angefahren werden.

Startseite
ANZEIGE