1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Kreisseite-warendorf
  6. >
  7. Ausgangssperre effektiv kontrollieren

  8. >

Kommunen wollen Ordnungsdienste kurzfristig verstärken

Ausgangssperre effektiv kontrollieren

Kreis Warendorf

Der gesamte Kreis ist von der Bundes-Notbremse getroffen. In Ahlen liegt die Inzidenz sogar über 300. Die Ordnungsämter wollen strenger kontrollieren - auch weil öfters die Quarantäne nicht eingehalten wurde.

hat/bk

Foto: Kreis Warendorf

Nach Inkrafttreten der Bundes-Notbremse rechnen die 13 Städte und Gemeinden im Kreis damit, dass sie das Personal der kommunalen Ordnungsdienste kurzfristig aufstocken müssen. Das erklärte Ahlens Bürgermeister Dr. Alexander Berger als Sprecher der Bürgermeisterkonferenz am Freitag nach der Zusammenkunft, zu der die Oelder Bürgermeisterin Karin Rodeheger ihre Kollegen zu einem Online-Meeting eingeladen hatte.

Weil Neueinstellungen nicht auf die Schnelle zu realisieren seien, werde man wie bisher in kritischen Situationen Personal aus anderen Abteilungen einsetzen, führte Berger weiter aus. Darüber hinaus sei daran gedacht, die Kontrollgänge durch private Sicherheitsdienste zu verstärken, um insbesondere die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen zwischen 22 und 5 Uhr effektiv zu überwachen. „Im Übrigen haben wir an die Kreispolizeibehörde die Bitte gerichtet, bei Bedarf Hilfe zu leisten“, so Berger.

Im parallel tagenden Kreisausschuss wies Ordnungsdezernentin Petra Schreier darauf hin, dass wegen der hohen Inzidenz im Kreis ab Montag auch Schulen wieder in den Distanzunterricht wechseln müssen. Kitas werden ebenfalls geschlossen. Ausnahmen könne das Land für Abschlussklassen sowie Förder- und Ersatzschulen regeln. Sowohl für die Schulen als auch für die Kitas im Kreis werde aber eine Notbetreuung eingerichtet.

Besonders angespannt sei das Infektionsgeschehen derzeit in Ahlen, Beelen und Sassenberg. „Allein in Ahlen ist die Inzidenz etwa doppelt so hoch wie im Durchschnitt des Kreises“, so Schreier.

Weil in der Wersestadt viele Infizierte einen türkischen oder arabischen Namen hätten, setze man auf eine verstärkte Aufklärung durch das Kommunale Integrationszentrum. Denn vor allem in den Familienverbünden sei die Zahl der Corona-Infizierten zuletzt sehr stark angestiegen.

Startseite