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Bauförderung derzeit besonders attraktiv

Bezahlbares Wohnen ermöglichen

Kreis Warendorf

Häuslebauer aufgepasst: Bei der öffentlichen Wohnbauförderung gibt es jetzt besonders günstige Konditionen.

wn

Ziel der Wohnbauförderung ist es, den geförderten Wohnraumbestand im Kreis Warendorf von rund 4800 Mietwohneinheiten in den kommenden Jahren mindestens zu erhalten. Um dies zu erreichen, müssten jährlich 130 neue Mietwohneinheiten entstehen Foto: Klaus Meyer

Nach der großen Resonanz im letzten Jahr informierte der Kreis Warendorf wieder mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW (MHKBG) und der NRW.BANK über die attraktiven Konditionen der öffentlichen Wohnraumförderung. Dazu hatte er Architekten, Investoren und Baufirmen ins Warendorfer Sparkassenforum eingeladen. Schwerpunkte der Veranstaltung waren die Mietwohnraumförderung und die Modernisierungsförderung.

„Der Kreis Warendorf wächst! Deshalb ist es wichtig, dass Menschen aller Einkommensschichten die Möglichkeit haben, im Kreisgebiet bezahlbar zu wohnen“, eröffnete Landrat Dr. Olaf Gericke die Veranstaltung.

Oliver Schreiber

Kreisdirektor Dr. Stefan Funke informierte über die aktuellen Zahlen zum geförderten Wohnungsbau im Kreis Warendorf. Ziel sei es, den geförderten Wohnraumbestand im Kreis Warendorf von rund 4800 Mietwohneinheiten in den kommenden Jahren mindestens zu erhalten. Um dies zu erreichen, müssten jährlich 130 neue Mietwohneinheiten entstehen. „Bitte nehmen Sie die guten Konditionen der Fördermittel in Anspruch und tragen Sie aktiv zu dieser Zielerreichung bei“, appellierte Funke.

Die Förderbedingungen haben sich aktuell nochmals deutlich verbessert, sodass die zu erhebende Ausgangsmiete in zwölf kreisangehörigen Kommunen bei 5,80 Euro liegt. Pro Quadratmeter Wohnfläche werden 1980 Euro als Grundpauschale gewährt, die beispielsweise noch durch Zusatzdarlehen für Aufzüge oder besonders kleine und große Wohnungen aufgestockt wird. Der nach wie vor bestehende Tilgungsnachlass von mindestens 15 Prozent rundet das attraktive Programm ab, wie Susanne Pauk vom MHKBG erläuterte.

Auf besonderes Interesse stieß der Erfahrungsbericht von Thomas Brandt, der die Förderbedingungen inhaltlich mit Leben füllen konnte: „Als meine Frau und ich uns dazu entschieden hatten, in Wadersloh ein öffentlich gefördertes Mehrfamilienhaus zu bauen, war diese Entscheidung im Familien- und Freundeskreis nicht unstrittig. Rückblickend betrachtet können wir sagen: Wir haben tolle Mieter und die Planungs- und Realisierungsphase war reibungslos.“

Oliver Schreiber vom MHKBG führte die Teilnehmenden durch die Modernisierungsförderung des Landes. Mit Darlehen in Höhe von bis zu 100 Prozent der Baukosten und 20 Prozent Tilgungsnachlass können ältere Bestandsgebäude modernisiert werden. „Der große Vorteil der Landesförderung liegt darin, dass auch Instandhaltungsmaßnahmen mitgefördert werden, solange der Modernisierungsanteil überwiegt.“

Jürgen Jankowski informierte im Anschluss über die Finanzierungsbedingungen und die Rolle der NRW.BANK im Bereich der öffentlichen Wohnraumförderung. Niedrige Zinsen und attraktive Tilgungsbedingungen sind die Schwerpunkte des Angebots.

Die Konditionen der Förderung können auf der Homepage des Kreises in der Rubrik „Serviceportal“ aufgerufen werden: www.kreis-warendorf.de

Interessierte können gerne Kontakt zur Wohnraumförderung beim Kreis aufnehmen:  0 25 81 / 53 2040 und  0 25 81/ 53 2042.

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