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Ukrainische Flüchtlingskinder gehen schon zur Schule

„Das ganze Leben in einem Koffer“

Freckenhorst

Zehn Tage nach Kriegsausbruch flohen Luidmyla und Serhii mit ihren beiden Kindern Richtung Polen. Inzwischen leben sie in Freckenhorst und besuchen bereits die Bischöfliche Realschule in Warendorf

Von Beate Kopmann

Haben bei Hermann Flothkötter (stehend) ein Zuhause auf Zeit gefunden (v.l.): Eva, Luidmyla, ihr Mann Serhii sowie Kristina. Foto: Beate Kopmann

Die große Katastrophe haben sie hinter sich. Konnten die Ukraine verlassen – sogar mit dem Vater, der wegen einer schweren Erkrankung nicht kämpfen muss. Trotzdem: Der Krieg holt die vierköpfige Familie, die seit gut zwei Wochen bei Hermann Flothkötter in Freckenhorst lebt, immer wieder ein. Etwa, wenn die zehnjährige Tochter Eva beim Abendessen plötzlich anfängt zu weinen und fragt: „Wann ist das hier vorbei?“ Eine Frage, auf die niemand antworten kann.

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