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SPD-Spitzenkandidat Kutschaty besucht GEA Westfalia Seperator

Firmenkonzept überzeugt

Oelde

Einen Eindruck von den Arbeitsprozessen und der Philosophie des Maschinen- und Anlagenbauers GEA in Oelde verschaffte sich Thomas Kutschaty, SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, bei einem Besuch in dem Unternehmen. Bei dem Rundgang war auch die Ausbildungssituation Thema.

Von Marion Bulla

SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty (Mitte, ohne Weste) und eine Delegation von Parteigenossen besichtigten die Firma GEA in Oelde. Foto: Marion Bulla

Dass die Firma GEA sowohl in Sachen Ausbildung, digitaler Arbeitswelt und neuen Technologien als auch qualifizierten und komplexen Produktions- und Geschäftsprozessen einiges zu bieten hat, davon konnte sich Thomas Kutschaty, SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, bei einer umfassenden Unternehmensführung am Dienstagmorgen überzeugen.

Gemeinsam mit den SPD-Landeskandidaten Ralf Pomberg und Frederik Werning sowie dem SPD-Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup verschaffte sich Kutschaty einen Überblick über die Arbeitsprozesse und Philosophie des Maschinen- und Anlagenbauers. Die Besuchergruppe hatte sich zunächst in den neuen weitläufigen Produktionshallen umgesehen, um die Komplexität der hochwertigen Maschinen kennenzulernen.

Kooperationen mit Schulen und Universitäten

Anschließend warf sie einen Blick auf die Ausbildungssituation des Unternehmens. 180 Lehrlinge bildet der 1900 Mitarbeiter starke weltweit agierende Betrieb in 14 unterschiedlichen Berufen und Dualen Studiengängen aus. Im kommenden Jahr feiert der Traditionsbetrieb sein 130-jähriges Bestehen.

„Wir haben derzeit keine Nachwuchssorgen und konnten in diesem Jahr wieder alle Ausbildungsplätze besetzen“, erklärt Ausbildungsleiter Ralph Hackelbörger nicht ohne Stolz. Dieses Ergebnis sei aber mit viel Arbeit verbunden, fügte er, es könne nur durch den Besuch von Messen sowie engen Kooperationen mit Schulen und Universitäten gewährleistet werden. Auch Kinder würden im Rahmen von Workshops eingeladen, in der Werkstatt Würfel zu feilen oder die Fliehkraft anhand von Salatschleudern kennenzulernen.

Gespräche mit Auszubildenden

„Wir haben ein modernes Ausbildungskonzept und schaffen damit hoch qualifizierte Fachkräfte von Morgen“, erörterte Hackelbörger weiter, während er die interessierten Besucher durch die 2600 Quadratmeter große Ausbildungshalle führte. Dort kamen die Politiker mit einigen Lehrlingen ins Gespräch. Etwa mit Julian Lynen. Der Wadersloher befindet sich im dritten Lehrjahr und beendet im Frühjahr seine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker. Er zeigte sich begeistert von seinem Lehrbetrieb: „Die Vielfältigkeit und auch die Weiterbildungschancen finde ich super hier. Man lernt viele Techniken kennen wie zum Beispiel die Robotertechnik. Das ist Zukunft.“

In der Werkstatt gleich nebenan beschäftigen sich die Azubis des ersten Lehrjahrs mit den Grundlagen ihrer Ausbildung und dem Umgang mit Maschinen. Dort wird geschliffen und gebohrt. Dort traf Thomas Kutschaty auf Michael Tomaszewski, der eine Ausbildung zum Mechatroniker absolviert und nebenher ein Duales Studium zum Ingenieur der Elektrotechnik begonnen hat. Auch er äußerte sich sehr zufrieden mit dem Ausbildungskonzept.

Am Ende der eineinhalbstündigen Führung zeigte Thomas Kutschaty sich beeindruckt und erklärte: „Für mich war das weniger Wahlkampf. Ich habe hier einen guten Eindruck davon bekommen, dass man am Ball bleiben muss, um gute Fachleute zu bekommen. Das Ausbildungsangebot hat mir sehr gut gefallen. GEA ist ein energieintensives Unternehmen, und da ist wohl eine der größten Herausforderungen der Zukunft, weiterhin gute Arbeitsbedingungen schaffen zu können.“

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