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Für Geburtsjahrgänge 1959 bis 1964

Führerscheinumtausch bis zum 19. Januar möglich

Kreis Warendorf

Rund 43 Millionen Führerscheine müssen bundesweit in fälschungssichere Exemplare umgetauscht werden – bis zum 19. Januar sind die Geburtsjahrgänge 1959 bis 1964 an der Reihe. Das betrifft auch im Kreis Warendorf zahlreiche Autofahrer.

Von Dierk Hartleb

Die neuen Führerscheine sollen fälschungssicherer sein. Foto: dpa

Wer sich nicht von seinem Jugendbild in seinem Führerschein trennen kann, hat schlechte Karten. Bis zum 19. Januar müssen Führerscheininhaber ihren alten „Lappen“, den sie zwischen1959 und 1964 erworben haben, gegen einen neuen umtauschen. Der besteht wie der „Perso“ aus einer Plastikkarte, die fälschungssicher sein soll nebst biometrischen Foto.

Eigentlich sollte die Frist für den Umtausch dieser Umtausch bereits 2022 beginnen. Stichtag für die Umtauschpflicht war der 19. Januar 2022. Doch aufgrund der Coronabeschränkungen wurde diese Frist durch den Bundesgesetzgeber auf den 19. Juli 2022 verlängert. Die erste Umtauschaktion (1953 bis 1958) ist also bereits abgeschlossen, die nächste endet wie gesagt am 19. Januar dieses Jahres. „Natürlich können aber auch alle anderen Jahrgänge ihre Führerscheine schon vorab tauschen und müssen nicht auf „ihren“ Stichtag warten“, erklärt Kreissprecherin Kerstin Butz.

Ordnungsgeld droht 

Wer über die Stränge schlägt und die Frist verstreichen lässt, obwohl sein Jahrgang dran ist, riskiert bei der nächsten Polizeikontrolle ein Ordnungsgeld von zehn Euro. „Eine Straftat ist ein solcher Verstoß nicht“, versichert der Kreis. Auch die Fahrerlaubnis endet nicht, wenn der Führerschein abgelaufen ist. Lediglich das Dokument ist ungültig. Für Bus- und Berufskraftfahrer sieht die Sachlage allerdings anders aus.

Nur 15 Jahre gültig

Vom Pflichtumtausch sind alle Führerscheine betroffen, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt worden sind. Die später ausgestellten behalten ihre Gültigkeit. Die neuen Führerscheine sind allerdings nicht ewig, sondern nur 15 Jahre gültig.

Ein Blick in die Statistik zeigt: 2022 wurden 7165 Führererscheine umgetauscht, 2021 waren es mit 4879 etwas mehr als die Hälfte 2020 nur 2281.

Im Rathaus vor Ort

Der größte Teil der Umtauschanträge - im Jahr 2022 rund 5500 Anträge - wurden von den örtlichen Bürgerämtern an den Kreis weitergeleitet. „Die meisten Bürger nutzen also die Möglichkeit, die Antragstellung im Rathaus direkt vor Ort erledigen“, stellt Butz fest. Auf diese Weise ersparten sich den Weg zur Führerscheinstelle im Kreishaus in Warendorf.

So geht es weiter

Als Nächstes sind die Jahrgänge 1965 bis 1970, für die die Umtauschfrist am 19. Januar 2024 endet, an der Reihe, danach die Jahrgänge ab 1971 und später, die noch bis19. Januar 2025 Zeit für den Umtausch haben. Am längsten Zeit können sich die Jahrgänge vor 1953 lassen, für die endet die Fristerst am 19. Januar 2033. Eine Konzession an die Älteren und Alten. 

Den alten Lappen oder die später ausgegeben Mappen darf man übrigens behalten.

Wichtige Links

Weitere Hinweise auf den Umtausch unter Führerschein – Umtausch in einen EU-Kartenführerschein serviceportal.kreis-warendorf.de
Auf der Internetseite der Führerscheinstelle des Kreises ist zudem ein informativer Flyer für die gesetzlichen Umtauschfristen hinterlegt.

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