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Einrichtungsbezogene Pflicht

Gesundheitsamt registrierte bislang 116 Ungeimpfte

Kreis Warendorf

Bislang sind 116 Beschäftigte nicht geimpft und arbeiten trotzdem in Krankenhäusern, Arztpraxen oder Pflegeheimen. Diese Zahl wird aber weiter steigen, da ist der stellvertretende Leiter des Kreisgesundheitsamtes sicher.

-bk-

Foto: epd

Die so genannte „Einrichtungsbezogene Impfpflicht“ gilt, um den Ansteckungsschutz zum Beispiel in Krankenhäusern und Pflegeheimen zu erhöhen. „Bislang wurden dem Gesundheitsamt 116 Personen gemeldet, die nicht geimpft sind“, informierte Dr. Tim Kornblum, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes, im Kreisausschuss. Da es technische Probleme beim Meldeportal des Landes NRW gab, werde aber damit gerechnet, dass diese Zahl weiter nach oben gehen wird. Bis Monatsende können die Einrichtungen sowieso noch Beschäftigte melden, die sich nicht gegen Corona haben impfen lassen. Außerdem soll die Frist wahrscheinlich erneut verlängert werden.

Insgesamt sei trotz einer Rekordzahl bei den Infektionen die Lage in den Krankenhäusern des Kreises Warendorf stabil, sagte Kornblum. Die neue Untervariante von Omikron sei zwar noch ansteckender, aber nicht gefährlicher. Ihr Anteil an allen Infektionen liege inzwischen bei 72 Prozent.

Große Corona-Ausbrüche gebe es derzeit nur noch in einer Kita sowie in drei Pflegeheimen. Der Krankheitsverlauf sei überwiegend mild. Das läge vermutlich an der hohen Impfquote. So sei 77,2 Prozent der Bevölkerung zweimal geimpft worden, 66,7 Prozent auch geboostert. Derzeit stagniere die Nachfrage nach Impfungen allerdings.

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