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Bunte Anhänger drücken Anerkennung aus

Handfestes Dankeschön für die Fluthelfer

Kreis Warendorf

Karin Odenbeit sitzt im Rollstuhl, doch sie wollte einfach helfen, als sie die Bilder der Flutkatastrophe vor einigen Wochen sah. Dann kam ihr eine Idee – gemeinsam mit zwei Freundinnen stickte sie Anhänger für die vielen Helfer von DRK und THW, die dort in den Einsatzgebieten unterwegs waren. Die freuen sich jetzt über diese „handfeste“ Anerkennung.

Karin Odenbeit (M.) überreichte die Anhänger (l.) als Dank für die Einsatzkräfte an die Kreisrotkreuzleiterin Ute Möller und den Kreisrotkreuzarzt Christian Weber. Foto:

Als die Unwetterkatastrophe Mitte Juli große Schäden in NRW und Rheinland-Pfalz verursachte, offenbarte sich eine große Solidarität unter vielen Menschen. Ob Privatpersonen oder offizielle Einsatzkräfte: Viele Helfende machten sich in den vergangenen Wochen auf den Weg ins Schadensgebiet, um bei der Beseitigung der Flutschäden mitzuhelfen. Doch nicht allen, die gerne unterstützen wollen, ist es möglich, vor Ort mit anzupacken.

So auch Karin Odenbeit aus Neubeckum. „Ich sitze im Rollstuhl“, macht sie deutlich, dass ein Einsatz im Schadensgebiet für sie nicht in Frage kommt. Helfen wollte sie, gemeinsam mit ihren beiden Freundinnen Ilka Stoelk aus Fehmarn und Elisabeth Döring aus München, trotzdem gerne. So hatten die drei die Idee, Einsatzkräften von DRK, THW und Feuerwehr zu danken. Und es sollte etwas Handfestes sein: „Wir sind der Meinung, dass ein ‚Danke‘ für Ihren Einsatz nicht ausreichen darf – und jeder, der sich auf den Weg gemacht hat auch ein Danke in die Hand bekommen sollte“, kündigte Karin Odenbeit am Rande einer Sitzung der Rotkreuzleitungen aus dem DRK-Kreisverband Warendorf Beckum an.

„Als viele von Ihnen sich auf den Weg gemacht haben, haben wir uns an unsere Stickmaschinen gesetzt, um Ihnen ‚Danke‘ zu sagen, für den Einsatz, den wir nicht leisten können.“ Herausgekommen sind 650 gestickte Schlüsselanhänger, von denen die ersten jetzt den Rotkreuzleitungen aus den Ortsvereinen im Kreisverband Warendorf-Beckum überreicht wurden. Diese werden die bunten Anhänger mit verschiedenen Motiven an alle Helferinnen und Helfer, die im Schadensgebiet im Einsatz waren, in Kürze überreichen. „Es ist ein gutes Gefühl, dass die Einsatzbereitschaft unserer Mitglieder wahrgenommen wird“, freute sich Kreisrotkreuzleiterin Ute Möller.

Diese Anhänger sind handgefertigt - sie sollen ein Dankeschön für die Helfer in der Flutkatastrophe sein. Foto: DRK

Nach dem Unwetter waren etliche DRK-Kräfte aus dem Kreis Warendorf im Einsatz, um in den Katastrophengebieten in unterschiedlicher Form Hilfe zu leisten. „Aktuell sind immer noch Helfer in Ahrweiler, um bei der Verpflegungsstelle mitzuwirken“, berichtet Möller.

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