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Aktion am 10. und 11. September

„Heimat shoppen“ ist so wichtig wie nie

Kreis Warendorf

Zum sechsten Mal läuft am 10. und 11. September die Aktion „Heimat shoppen“. „Noch nie war ‚Heimat shoppen‘ so wichtig wie jetzt“, betont Michael Radau, Vorsitzender des IHK-Handelsausschusses und Vizepräsident der IHK Nord Westfalen, angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise.

Engagiert für attraktive Innenstädte mit starkem Einzelhandel (v. l.): Heinrich Frielinghaus (Sparkasse Münsterland-Ost), Einzelhändler Hans Ahrens, Gastronomin Judith Zanella, Andreas Bäumer von der Wirtschaftsförderung Telgte, Einzelhändlerin Britta Tlili, Walburga Westbrock, Vorsitzende Telgter Hanse, Einzelhändlerin Reinhild Kersen, IHK-Referent Christian Paasche sowie Propst Dr. Michael Langenfeld. Foto: IHK/Busch

Mehr als 2000 Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister in 36 Städten und Gemeinden des Münsterlandes und der Emscher-Lippe-Region beteiligen sich am 10. und 11. September an der Aktion „Heimat shoppen“. Mit dieser Kampagne wirbt die IHK Nord Westfalen zum sechsten Mal gemeinsam mit den Handelsverbänden dafür, die Angebote der Wirtschaft am eigenen Wohnort zu nutzen.

Ins öffentliche Bewusstsein rücken

Mit dabei sind auch Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister aus Drensteinfurt, Oelde, Telgte, Wadersloh und Warendorf. Ziel der Aktion ist, ihre Bedeutung für die Wirtschaft und die Lebensqualität in den jeweiligen Städten ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

„Noch nie war ‚Heimat shoppen‘ so wichtig wie jetzt“, betont Michael Radau, Vorsitzender des IHK-Handelsausschusses und Vizepräsident der IHK Nord Westfalen, angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise. Der mehrfache Lockdown habe gezeigt, wie die Innenstädte ohne Handel und Gastronomie aussehen würden. Den Menschen vor Ort müsse klar sein, dass sie mit ihrem Einkaufs- und Konsumverhalten direkten Einfluss auf die Entwicklung der Innenstadt haben. Er forderte: „Wir müssen alle wieder mehr zu Heimat Shoppern werden.“

Radau warb für „möglichst viele unterschiedliche Impulse, um gemeinsam eine attraktive Innenstadt der Zukunft zu gestalten“. Klar sei, dass das Einkaufen allein als Motiv für einen Innenstadtbesuch mit der an Zugkraft verloren habe: „Wir brauchen einen Mix aus Erlebnismöglichkeiten, Kultur, Gastronomie und attraktivem Einzelhandel.“ Wichtig sei eine hohe Aufenthaltsqualität in den Innenstädten.

Aushängeschilder der Städte

Aushängeschilder der Städte und Gemeinden sind die Ortszentren und Innenstädte für Dr. Jochen Grütters, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen: „Attraktive Innenstädte sind entscheidend für die Anziehungskraft als Wirtschaftsstandort und damit wichtiger Faktor im Wettbewerb der Regionen um Fachkräfte, Unternehmen und Investitionen“. Er warnte angesichts der wachsenden Verkaufszahlen im Internet: „Ohne den Einzelhandel würden Innenstädte nicht mehr als lebendige Treffpunkte und attraktive Zentren funktionieren.“ Dabei richte sich die Kampagne nicht gegen den Onlinehandel. Mit der Aktion verbunden sei vielmehr eine Aufforderung an den Handel vor Ort, die eigene Präsenz im Internet zu stärken, „damit die Verbraucher vor Ort einkaufen können“.

Die IHK Nord Westfalen koordiniert die Aktionstage und unterstützt sie mit Werbematerial. Für die Ausgestaltung sind die Organisatoren vor Ort, meist die Werbegemeinschaften oder Wirtschaftsförderungen, verantwortlich.

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