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Gemeinsamer Einsatz von Zoll, Kommunen und Polizei

Illegale Prostitution und Glücksspiel beendet

Kreis Warendorf

Der Einsatz erfolgte zeitgleich in fünf Objekten: Zwei Shisha Bars, ein Wettbüro und zwei Prostitutionsbetriebe wurden von Polizei, Zoll und Ordnungsämtern kontrolliert – mit Erfolg.

Behördenleiter Dr. Gericke und Martin Hanisch von der Stadt Beckum zusammen mit Polizei und Zoll. Foto: Kreispolizeibehörde

Zwei Shisha Bars, ein Wettbüro und zwei Prostitutionsbetriebe wurden am vergangenen Samstag von Polizei, Zoll und Ordnungsämtern kontrolliert – mit Erfolg. .„Dieser Einsatz macht deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit ist, um Kriminellen entgegen zu wirken“, so Landrat Dr. Olaf Gericke zum gemeinsamen kreisweiten Einsatz von über 80 Kräften.

Illegale Prostitution in einem Mehrfamilienhaus

Fünf Objekte suchten die Kontrolleure zeitgleich auf. In Ahlen lag ein Durchsuchungsbeschluss wegen des Verdachts des illegalen Glückspiels vor. Die Polizei stellte zwei illegale Glücksspielautomaten sicher.

Das Hauptaugenmerk in einer Shisha-Bar in Beckum lag auf Verstößen gegen die Abgabenordnung. Zoll und Steuerfahndung stellten verbotswidrigen Umgang mit Tabak sowie Kassenführung fest. Die Tabakbestände wurden sichergestellt. Des Weiteren entdeckten die Einsatzkräfte Hygiene- und Baumängel. Von letzteren machten sich die Mitarbeiter des Beckumer Ordnungsamtes ein Bild, der Betreiber muss die Mängel nun beseitigen. Kreisgesundheitsamt und Lebensmittelüberwachung werden über die Hygienemängel unterrichtet.

In Beckum gab es Hinweise auf illegale Prostitution in einem Mehrfamilienhaus. Ein Durchsuchungsbeschluss lag vor. Vor Ort trafen die Polizisten acht Personen an und erlangten Beweise, dass es sich bei der Privatwohnung um einen nicht genehmigten Prostitutionsbetrieb handelt. Gegen die Beteiligten wurden Verfahren eingeleitet.

Zwei illegale Glücksspielautomaten sichergestellt

Bei einer weiteren Kontrolle einer Privatwohnung in Warendorf ergaben sich dagegen keine Hinweise auf illegale Prostitution.

Bei der Überprüfung einer Warendorfer Shisha-Bar war die Kohlenmonoxidkonzentration zu hoch. Daher wurde der Betrieb sofort geschlossen. Vor einer Wiedereröffnung der Bar muss der Betreiber zunächst bauliche Auflagen umsetzen. Bei der Kontrolle durch den Zoll erhärtete sich der Verdacht auf abgabenrechtliche Verstöße. Erneut wurden Tabakgebinde sichergestellt.

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