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„projekt2508“ stellt Konzept für touristische Aufwertung vor

Inspiration als Leitidee für die drei Museen des Kreises

Kreis Warendorf

Der Kreis Warendorf ist Träger von drei Museen. Die einzelnen Standorte sollen aufgewertet werden, ferner will man inhaltliche Verknüpfungen durch gemeinsame Projekte forcieren.

Dierk Hartleb

Museum Abtei Liesborn, „religio“ und das Museum für Westfälische Literatur“ wollen mehr an einem Strang ziehen. Foto: Dierk Hartleb

Wie kann der Kreis seine Perlen sichtbarer machen? Mit dieser Fragestellung hat sich das Büro von „projekt2508“ beschäftigt, für das Matthias Burzinski am Donnerstag ein Konzept im Schul- und Kulturausschuss vorstellte. Auch wenn sich die analoge Begegnung durch nichts ersetzen lasse, stelle die virtuelle Darstellung der Angebote im Netz eine wichtige Ergänzung dar, sagte Burzinski, was sich während Schließung der Museen bereits bewährt habe.

Ausgangspunkt, so der Fachmann vom Bonner Büro für Kultur, Tourismus und Stadtentwicklung, waren Fragen nach Kulttouren zur Vernetzung der Museumsstandorte, nach Marketingmaßnahmen und nach Finanzierungsmöglichkeiten. Museen ständen heute im Wettbewerb mit einer Vielzahl von Angeboten, sagte Burzinski. Hinzu komme der Wandel bei der Kulturrezeption, der neue Konzepte der Kulturvermittlung erfordere. Immer wichtiger bei der Auswahl von Ausflugs- und Reisezielen seien Mehrwerterlebnisse wie Kulinarik, Genuss, Entertainment und Aktivelemente. Neben den traditionellen Bildungsbürger als typischen Museumsbesucher seien andere Gruppe wie Entdecker, Wanderer und Radfahrer und unterhaltungsorientierte Ausflügler getreten.

Weil es wenig wahrscheinlich sei, dass Besucher alle drei Kreismuseen, „Religio“ in Telgte, das Museum für Westfälische Literatur in Oelde-Stromberg und die Museumsabtei Liesborn an einem Tag aufsuchten, empfehle es sich, die einzelnen Standorte aufzuwerten, inhaltliche Verknüpfungen durch gemeinsame Projekte zu forcieren sowie das Kulturerlebnis mit anderen Aktivitäten Radwandern oder Begegnung mit der Natur zu schaffen. Die verbindende Idee sei „Inspiration.“

In ihrer Einführung hatte Kulturamtsleiterin Petra Tenbrock darauf hingewiesen, dass auch die anderen 13 Museen im Kreis im Vorfeld starkes Interesse an einer gemeinsamen Vermarktung gezeigt hätten.

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