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Jahrbuch erscheint Anfang November

Kreisheimatverein ist gut aufgestellt

Füchtorf

Im Kern ging es um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. In Anlehnung an eine Mustersatzung des Westfälischen Heimatbundes gibt es jetzt auch für den Kreisheimatverein eine neue Satzung. Der Verein sieht sich für die Zukunft als gut aufgestellt an – viele Dinge gehen jetzt in die konkrete Planung.

-cirm-

Der Vorstand (v.l.): Björn Alberternst, Cordula Mense-Frerich, Dr. Knut Langewand, Rolf Hartmann, Dirk Wiedau und Dr. Hermann Mesch Foto: Christopher Irmler

Dr. Hermann Mesch bleibt Vorsitzender des Kreisheimatvereins. Im Rahmen der Versammlung im Wappensaal des Hauses Harkotten stellte sich der Milter zwar zur Wiederwahl und nahm das einstimmige Votum auch an. Zugleich verwies er auf einen schweren medizinischen Eingriff, weshalb er nicht sicher sei, die vollen drei Jahre im Amt bleiben zu können. Zweiter stellvertretender Vorsitzender bleibt Rolf Hartmann. Neuer erster stellvertretender Vorsitzender ist Dr. Knut Langewand, der auf Maria Hagedorn folgt. Sie wurde nach über 30-jährigem Engagement verabschiedet.

Finanziell sei der Kreisheimatverein solide aufgestellt, wie Schatzmeister Dirk Wiedau in seinen Berichten für die Jahre 2019 und 2020 betonte. Wiedau stellte am Donnerstagabend auch die neue Satzung vor, die das Finanzamt gefordert hatte. Die bisherige Satzung stammte aus dem Jahr 1974 und war etwa in Fragen des Datenschutzes nicht mehr zeitgemäß. Im Kern ging es jedoch um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Der Vorstand orientierte sich an einer Muster-Satzung des Westfälischen Heimatbundes und sieht den Verein nun gut aufgestellt. Neuigkeiten gab es auch in Sachen Internetauftritt. Es wurde ein klassischer Auftritt erstellt, der die Nutzer mithilfe einer interaktiven Karte mit den Mitgliedsvereinen des Kreisheimatvereins verbinden soll. Auch sämtliche Heimatkalender und Cover der Jahrbücher sind hier abrufbar. Apropos Jahrbuch: Rolf Hartmann gewährte erste Einblicke in die kommende Ausgabe. Die Vorstellung der 850 Exemplare starken Auflage ist für Anfang November geplant. Als Schwerpunkt wurde Oelde gewählt. Der Vorsitzende Dr. Hermann Mesch gab bekannt, am 4. Dezember Adelheid Herweg aus Hoetmar mit der diesjährigen Augustin-Wibbelt-Plakette auszuzeichnen. Es bleibe bei einer Auszeichnung pro Jahr; eine Ehrung für das vergangene Jahr werde nicht nachgeholt.

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