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Besuche zu Pfingsten und danach

Museen öffnen wieder

Kreis Warendorf

Von Dierk Hartleb

In der Ausstellung „Geld und Glaube“ geht es um die Zusammenhänge zwischen religiösen Schriften und den Gläubigen rund ums Geld. Foto: Religio

Endlich! Der Stoßseufzer könnte nicht lauter sein. Rechtzeitig zu Pfingsten konnten die Museen im Kreis wieder öffnen. Und sie haben ihre Öffnungszeiten zum Teil erweitert.

Einige Häuser konnten ihre aktuellen Ausstellungen bislang noch gar nicht zeigen wie zum Beispiel das Westfälische Museum für religiöse Kultur in Telgte, das am 2. Mai seine große Ausstellung „Geld und Glaube“ ohne Publikum eröffnen musste. Im Mittelpunkt stehen die monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam.

Bereits in den Heiligen Schriften lassen sich Gebote und Verbote zum Thema Geld finden: Dort spielt nicht nur Wohltätigkeit eine Rolle, sondern es gibt auch Regeln zum Zinsverbot, erläutert die stellvertretende Museumsleiterin Malin Drees. Beispielhaft gezeigt werden Gemeinsamkeiten zwischen den religiösen Schriften sowie Anleitungen für Gläubige zum Umgang mit Geld. Daneben die Werkstattausstellung „Pessach – von Exodus bis heute“ gezeigt.

In der Liesborner Museumsabtei freut sich Dr. Jutta Desel als kommissarische Museumsleiterin darauf, endlich wieder die Ausstellung zum Werk des Künstlerehepaares Edith und Albert Stuwe zeigen zu können. Diese Ausstellung endet am 30. Mai. Besonderer Tipp für Familien: Kinder im Grundschulalter können die Ausstellung in Begleitung von Kater Theophil spielerisch erkunden, haben aber ein paar knifflige Aufgaben zu lösen. Eine Kabinettsausstellung mit Zeichnungen von Theobald von Oer mit der Überschrift „Das Land, wo die Zitronen blühen“ und die Präsentation der installativ umgesetzten „Sieben Todsünden“ von sieben Künstlern vor dem Hauptgebäude machen den Besuch zum Tagesausflug.

Das gilt in ähnlicher Weise für die Ausstellung „Die Welt in der Tasche“, in der Schriftsteller mit westfälischem Hintergrund im Literaturmuseum in Oelde-Stromberg ihre Reiseimpressionen schildern. Einbezogen in die Ausstellung werden auch das Gartenhaus und der Hofraum.

Mit dem Kunstmuseum und dem Fritz-Winter-Haus wartet Ahlen gleich mit zwei bedeutenden Kultureinrichtungen auf. Das Museum zeigt bis zum 30. Mai die Ausstellung „Christian Rohlfs. Augenmensch“ mit 100 Arbeiten des Wegbereiters der Moderne und das Fritz-Winter-Haus den zeitgenössischen Maler Heiko Herrmann.

Das Stadtmuseum Beckum hat die Präsentation der Holzskulpturen, Malereien und Frottage-Arbeiten der Kölner Künstlerin Dorissa Lem bis zum 20. Juni verlängert – während der Pfingstfeiertage ist sie allerdings geschlossen.

Für alle Häuser gilt eine vorherige Anmeldung (ohne Test) und Maskenpflicht im Gebäude.

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