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Sommerakademie der Hospizbewegung

Nikolaus Schneider liest in der Lohnhalle

Kreis Warendorf

Die Sommerakademie der Hospizbewegung startet am 13. Juli mit einer Lesung von Nikolaus Schneider. Sein Thema ist das Leiden – und wie der Mensch damit umgehen kann.

Beate Kopmann

Nikolaus Schneider spricht am Montag, 13. Juli, in der Lohnhalle der Zeche Ahlen. Foto: dpa

Auch Theologen sind manchmal mit ihrem Latein am Ende. Wenn persönliches Leid das Leben kennzeichnet, dann ist das eine Herausforderung. Nikolaus Schneider, ehemaliger Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), hat den Tod seiner jüngsten Tochter Meike erlebt, die an Leukämie starb. Seine Erfahrungen hat er in dem Buch zusammengefasst: „Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist“. Daraus wird Schneider am Montag, 13. Juli, um 19.30 Uhr in der Lohnhalle der ehemaligen Zeche Westfalen in Ahlen lesen.

Der Abend ist die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Sommerakademie der Hospizbewegung im Kreis Warendorf. Weil die Lohnhalle eine Fläche von gut 500 Quadratmetern hat , können dort Veranstaltungen unter Beachtung der aktuellen Abstands- und Hygieneregeln durchgeführt werden. Die Sommerakademie findet in diesem Jahr unter dem Motto „Lebensmutig“ statt.

Die zweite größere Veranstaltung ist für den 10. August geplant – ebenfalls ein Montag. Das Thema des Vortrags lautet: „Mut als Tugend der Freiheit und Lebensbejahung“. Es spricht Professor Dr. Dagmar Borchers, Professorin für angewandte Philosophie in Bremen. Sie gibt eine philosophische Einschätzung dazu, ob Mut als eine charakterliche Eigenschaft zu betrachten ist, welche die Freiheit und das Leben bejaht und fördert. Diese Veranstaltung beginnt ebenfalls um 19.30 Uhr.

Die Hospizbewegung weist darauf hin, dass eine Anmeldung zu den Veranstaltungen erforderlich ist. Sie muss unter Angabe der Kontaktdaten im Hospizzentrum in Ahlen erfolgen unter  0 23 82 / 88 90 90 oder per E-Mail an info@hospizbewegung-waf.de.

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