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Ministerin Ina Scharrenbach überreicht Mühlenfreunden Förderbescheid

Ohne Ehrenamt geht es nicht

Kreis Warendorf

Als „Prachtexemplar“ bezeichnete Heimatministerin Ina Scharrenbach die Windmühle in Ennigerloh und überreichte den Mühlenfreunden einen Förderbescheid. Damit soll das Bauwerk noch etwas prächtiger werden.

Heimatministerin Ina Scharrenbach überreichte am Montag den Ennigerloher Mühlenfreunden einen Förderbescheid von 113 775 Euro. Foto: Martin Janzik

Heimatministerin Ina Scharrenbach ließ sich nicht lumpen: Um den Mühlenfreunden einen Förderbescheid in Höhe von 113 775 Euro zukommen zu lassen, machte sie sich am Montagnachmittag auf den Weg nach Ennigerloh, wo sie von Mühlenoberhaupt Heinz-Josef Heuckmann erwartet wurde.

Bei ihrer Ankunft blickte die Ministerin in eine Reihe bekannter Gesichter, denn zu der Förderbescheidübergabe hatten sich neben Landrat Dr. Olaf Gericke auch die Mitglieder der CDU-Landtagsfraktion Henning Rehbaum und Daniel Hagemeier eingefunden. Ennigerlohs Bürgermeister Berthold Lülf ließ sich von seinem Stellvertreter Michael Topmöller vertreten.

Sanierung des Mauerwerks und Backhaus

Die Ennigerloher hatten das Land für die Sanierung des Mauerwerks des Mühlenturms auf der Ostseite um finanzielle Unterstützung gebeten. Ein anderer Teil der Förderung ist für den Bau des historischen Backhauses aus alten Materialien bestimmt, für das der Verein noch im Herbst vorbereitende Erdarbeiten leisten will.

„Eine Windmühle ist immer etwas Besonderes“, stellte Scharrenbach fest, erst recht, wenn es sich um eine Wallhollandmühle handle, der sie bescheinigte, ein Prachtexemplar zu sein. Die eigentliche Aufgabe bestehe darin, ein solches Denkmal angemessen zu nutzen. „Ohne Ehrenamt geht das nicht“, meinte die Ministerin, die erfreut registrierte, dass der Verein 340 Mitglieder hat. Sie sei davon überzeugt, dass der Verein den zehnprozentigen Eigenanteil der beantragten Förderung von 126 416 durch Eigenarbeit aufbringen werde.

Es sei immer das Ziel der Mühlenfreunde gewesen, das Wahrzeichen mit Leben zu erfüllen, betonte Heuckmann. Davon zeugten Hunderte von Trauungen, Schulveranstaltungen und Führungen. Im Backhaus soll nach Fertigstellung Brot gebacken werden.

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