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Kreis Warendorf sattelt auf

Radwegenetz im Fokus

Kreis Warendorf

Erweitert und Saniert wurde das Radwegenetz im Kreis Warendorf in den vergangenen Jahren. Doch es gibt weitere Planungen.

Der Kreis will die Radwege optimieren.

Fahrradfahren hält nicht nur fit, sondern ist auch klimafreundlich. Aus diesen Gründen nimmt der Kreis die 168 Kilometer langen Radwege an den Kreisstraßen in den Blick. „Damit die Bürger den Autoschlüssel auch einmal stecken lassen können und stattdessen aufs Fahrrad steigen, sollten entsprechende Radwege attraktive Verbindungen und sicher sein“, erläutert Baudezernent Dr. Herbert Bleicher.

Das Radwegenetz wurde in den vergangenen Jahren um etwa sechs Kilometer erweitert. Hierzu gehören Radwege entlang der Kreisstraße (K) 18 in Sassenberg mit einer Länge von 2,1 Kilometer, an der K 21 in Ahlen mit 1,6 Kilometer, an der K 6 in Enniger mit 250 Meter und an der K 19 in Everswinkel mit 850 Meter. Hinzu kommt noch der Radweg an der K 50n in Telgte zwischen der L 811 und der Bahnlinie mit einer Länge von rund 1,2 Kilometer.

Weitere Radwege geplant

Aber auch aktuell wird das Radwegenetz erweitert. So wurde jetzt mit dem Bau eines 400 Meter langen Radwegs in Beckum an der K 24 begonnen. Im Herbst steht der Baubeginn für einen 1,8 Kilometer langen Radweg an der K 33 zwischen Alverskirchen und der L 820 an.

Geplant sind weitere Radwege an der K3 zwischen Alverskirchen und Wolbeck als Veloroute, an der K 19 von Everswinkel bis zur L 811 (Alverskirchen-Sendenhorst), an der K 46 in Vadrup sowie an der K 38 bis zur Landesgrenze. Für diese Radwege sollen Förderungen bei Land und Bund beantragt werden. „Die Radwegplanungen werden mit den benachbarten Kreisen, Kommunen und dem Landesbetrieb Straßen.NRW abgestimmt, sodass auch das überörtliche Radwegenetz sinnvoll erweitert wird“, ergänzt André Hackelbusch, Leiter des Amtes für Umweltschutz und Straßenbau.

Qualität entscheidend

Auch die Qualität der bestehenden Radwege ist für den Kreis wichtig. So werden in diesem Jahr der Radweg entlang der K 42 zwischen Vorhelm und Ahlen auf einer Länge von 2,1 Kilometer und an der K 1 Buddenbaum auf 500 Meter saniert. „Hierfür sind Fördergelder aus dem Infrastrukturpaket 2020 bewilligt worden“, informiert Hackelbusch. Als nächstes stehen die Sanierung der Radwege entlang der K 14/2 zwischen Stromberg und Wadersloh und an der K 30 in Oelde an.

Im Sommer wird der Kreis das Radwegenetz bewerten. Erste Daten hierzu werden Ende des Jahres erwartet.

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