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Susanne Block bleibt MIT-Kreisvorsitzende

Rehbaum: Das EEG muss weg!

Kreis Warendorf

Seine Vorstellungen für eine zukunftsorientierte Wirtschafts- und Klimapolitik legte CDU-Bundestagskandidat Henning Rehbaum vor Mittelständlern dar. „Deutschland muss schneller werden“, forderte er. Und nannte dafür vor allem einen Grund.

Der neue MIT-Vorstand mit Werner Berheide, Martin Welscheit, Ute Volkmar, Jens Brökelmann, Ludwig Kriener, Felix Asselmann, Stefan Knoll, Dr. Hartmut Schütte, Susanne Block und Tobias Hagemeyer. Rita Pöppinghaus-Voss 2.v.r.), stellvertretende Bürgermeisterin in Ahlen, leitete die Wahlen und Henning Rehbaum (r.) stellte sich als Bundstagskandidat vor. Foto: Dierk Hartleb

Der MIT-Kreisverband Warendorf setzt auf Kontinuität: Die Mitgliederversammlung wählte in der Stadthalle Ahlen Susanne Block wieder zur Vorsitzenden und bestätigte Tobias Hagemeyer, Stefan Knoll und Dr. Hartmut Schütte als Stellvertreter. Sehr diskussionsfreudig zeigten sich die Teilnehmer im Gespräch mit Henning Rehbaum, der sich als Bundestagsabgeordneter bewirbt.

Umfangreicher als in den Vorjahren fiel der Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden aus, der coronabedingt bis 2018 zurückreichte. Als nächste Aktivität kündigte Block ein Business-Luch am 27. August mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus, an.

Seine Vorstellungen für eine zukunftsorientierte Wirtschafts- und Klimapolitik legte Rehbaum den Mittelständlern dar. „Deutschland muss schneller werden“, forderte er, der bislang dem NRW-Landtags angehört und dort für die CDU die Funktion des wirtschaftspolitischen Sprechers wahrnimmt. Der Landtag habe gerade ein Klimaschutzgesetz verabschiedet, das wesentlich schärfer sei als zum Beispiel das in Baden-Württemberg unter einem grünen Ministerpräsidenten. Bis 2030 würden 13 der 16 Braunkohlekraftwerke abgeschaltet. „Das EEG muss weg“, forderte Rehbaum mit Blick auf die hohen Stromkosten in Deutschland, die energieintensive Unternehmen ebenso wie die privaten Verbrauche belasten.

Aus den zahlreichen Diskussionsbeiträgen sprach die Sorge, wie eine Energieversorgungssicherheit zu gewährleisten sei. Ein Blackout gelte es wegen der unabsehbaren Folgen für alle Lebensbereiche unbedingt zu vermeiden, so Rehbaum, der sich für einen Weiterbau von Nordstream II aussprach. Den künftig für die Klimaneutralität benötigten Wasserstoff könne Deutschland nicht allein produzieren.

Werner Berheide fungiert im Vorstand weiterhin als Schriftführer, Jens Brökelmann als Stellvertreter, Ludwig Kriener wurde als Schatzmeister gewählt. Als Beisitzer fungieren Felix Asselmann, Frederik Büscher, Heinrich Junkerkalefeld, Jürgen Puvogel, Ute Volkmar und Martin Weischeit.

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