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Taskforce ins Leben gerufen

So will die Kreisverwaltung Energie sparen

Kreis Warendorf

Das Gas ist knapp: So rüstet sich der Kreis Warendorf für den Notfall.

-bk-

Foto: dpa

Kürzer und weniger duschen, die Heizungstemperatur senken: An Vorschlägen, wie Privathaushalte Energie sparen können, mangelt es nicht. Auch der Kreis Warendorf rüstet sich für den Fall des Gasmangels. Das sind die konkreten Maßnahmen:

Um die Arbeitsfähigkeit des Kreishauses und der Leitstelle sicherzustellen, wurde die Heizungsanlage teilweise auf Öl umgestellt.

Die Temperatur im Kreishaus wird in der Heizperiode auf 19 Grad Celsius gesenkt, vorausgesetzt, dass die Arbeitsstätten-Verordnung entsprechend geändert wird.

Mitarbeiter mit Homeofficemöglichkeit sollen diese wieder verstärkt nutzen.

In Gesprächen mit Schul- und Museumsleitern sollen dortige Einsparpotenziale bestimmt werden.

Sie Kreisverwaltung nutzt außerdem sowieso die eigenen Dachflächen für Photovoltaikanlagen und betreibt ein Blockheizkraftwerk. Rund die Hälfte des Stromverbrauchs kann so selbst produziert werden.

Rund 30 Prozent des Heizenergiebedarfes wird durch erneuerbare Energien gedeckt.

Die Wärme aus den Serverräumen unterstützt die Heizung der Leitstelle und des Kreishausfoyers.

Die Beleuchtung des Kreishauses erfolgt über LED.

Seit rund 25 Jahren gibt es kein warmes Wasser mehr in den Sanitärräumen.

Vor zwei Monaten wurde eine Taskforce ins Leben gerufen, an deren Sitzungen auch Dr. Alexander Berger als Sprecher der Bürgermeister, Rolf Berlemann als Vertreter der Versorgungsunternehmen und Dr. Matthias Quas als Vertreter der Landwirtschaft teilnehmen.

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