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Stadt Beckum fördert Mini-PV-Anlagen

Solarstrom auf dem Balkon

Beckum

Die E-Rikscha mit Solardach ist ein Hingucker. Aber dass sich viele Menschen um sie versammelten hatte einen anderen Grund.

Von Ralf Steinhorst

Die E-Rikscha mit Solardach war ein echter Hingucker am Stand der Verbraucherzentrale. Evelyn Hillebrand, Lena Herzog und Meinolf Decker (v.l.) wollen die Menschen über die Möglichkeiten beim Sparen von Energiekosten aufklären. Foto: Ralf Steinhorst

Die Kosten für Energie steigen stark und die Frage der Kostenkontrolle ist damit in den Blick gerückt. Energiesparen und die Nutzung selbstproduzierter Solarenergie sind hier zielführende Möglichkeiten.

Unter dem Motto „Sonnenklar – Solarstrom nutzen, wie es für dich passt“, ist die Verbraucherzentrale (VZ) zurzeit mit einem Infostand unterwegs und hat am Montag in Beckum Halt gemacht. Eine Alternative, Solarstrom zu nutzen sind Stecker-Solar-Geräte, die an der Balkonbrüstung angebracht werden können. „Wir als Stadt Beckum werden die Mini-PV-Anlagen ab Januar kommenden Jahres mit bis zu 200 Euro fördern“, kündigte Lena Herzog, Beckumer Klimaschutzmanagerin an. 15 000 Euro werden dann im Fördertopf sein. Anträge können ab 1. Januar gestellt werden. Schon in Ahlen lief eine solche kommunale Förderung erfolgreich und war schnell ausgeschöpft.

Dämmmaßnahmen, Heizung und PV-Anlagen umfassten hauptsächlich die Beratungen in Beckum. „Die beste Energiesparmaßnahme ist aber die Energie, die ich nicht brauche“, betonte VZ-Energieberater Meinolf Decker. Darüber hinaus seien Dämmmaßnahmen eine gute Vorbereitung auf den Einbau einer energiesparenderen Heizung. Das Interesse am Infostand hat gezeigt, wie brennend derzeit das Thema Energiekostensparen ist.

Um dazu ein Grundwissen zu erlangen, bietet die VZ auf der Internetseite www.verbraucherzentrale.nrw/energie/energie-kompakt-72935 kostenlose Online-Seminare zu den Themen Wärmepumpe, Heizungstausch, Photovoltaik und Energetische Sanierung an, die jeweils 60 Minuten dauern. Bürger erhalten so einen ersten Überblick über Maßnahmen, die sie individuell vornehmen können, um Energiekosten zu senken. „Am besten besucht man alle Seminare, es geht ja schließlich um viel Geld“, schlägt VZ-Mitarbeiterin Evelyn Hillebrand vor. Thema ist auch die Nutzung von Förderprogrammen. Weitere Informationen gibt aber auch Hubertus Pieper (VZ),

 0 23 82 / 9 61 31 05 oder E-Mail ahlen.energie@verbraucherzentrale.nrw.

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