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Kreishaushalt

Überschuss von acht Millionen

Kreis Warendorf

Trotz Corona: Der Kreis Warendorf wird seinen Haushalt 2020 wahrscheinlich mit einem dicken Überschuss abschließen. Für die nächsten Jahre ist die Finanzlage allerdings ungeklärt.

Beate Kopmann

Foto: dpa

Der Kreis Warendorf beendet das Haushaltsjahr 2020 aller Voraussicht nach mit einem Überschuss von knapp acht Millionen Euro. „Es könnte sogar noch mehr werden“, informierte Kreiskämmerer Dr. Stefan Funke den Finanzausschuss. Ursache für diesen Überschuss ist, dass der Bund die Kosten für Unterkunft und Heizung bei Hartz-IV-Empfängern übernimmt.

Bestens zufrieden sind die Finanzpolitiker auch, weil sich inzwischen 35,2 Millionen im Kapitalstock befinden, der zur Abfederung späterer Pensionslasten bestimmt ist. Eingezahlt wurden seit dem Jahr 2011 rund 31,4 Millionen Euro – in drei verschiedenen Anlageformen. Knapp vier Millionen Euro Rendite hat der Kreis also in dieser Zeit erwirtschaftet. Ein respektables Ergebnis, wertete Funke.

Die finanzielle Situation der Städte und Gemeinden im Kreis Warendorf werde in Zukunft allerdings schwieriger werden, sollten Bund und Land nicht erneut die Steuerausfälle durch die Corona-Krise kompensieren. Das hatten sie im vergangenen Jahr gemacht. Für dieses Jahr werden die Corona-Schäden der kreisangehörigen Kommunen auf etwa 30,8 Millionen Euro beziffert, im nächsten Jahr sollen es immerhin noch 26,1 Millionen Euro sein. „Bund und Land haben aber erste Signale gegeben, dass sie die Kommunen erneut entlasten wollen“, sagte Funke.

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