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Kreisweiter „Markt der Möglichkeiten“ des Jobcenters

Ukrainer nehmen Angebote an

Kreis Warendorf

Ein besonders niedrigschwelliges Angebot ist der „Markt der Möglichkeiten“, zu dem das Jobcenter des Kreises Warendorf (www.jobcenter-warendorf.de) aus der Ukraine geflüchtete Menschen jetzt an drei Standorten in Ahlen, Beckum und Warendorf eingeladen hat.

Beim „Markt der Möglichkeiten“ wurden die Ukrainer beraten

­Von Montag bis Mittwoch fand der „Markt der Möglichkeiten“ des Jobcenters in Ahlen, Beckum und Warendorf statt. Dort wurden die in den Kreis geflohenen Ukrainer von Mitarbeitern des Jobcenters sowie regionaler und überregionaler Bildungsträger beraten und informiert: über Unterstützungsmöglichkeiten wie etwa Coaching, Kompetenzfeststellung oder Unterstützung im Bewerbungsverfahren.

Dabei wurden die Ukrainer von den Dolmetschern der Bildungsträger und des Jobcenters tatkräftig unterstützt. Wartezeiten im Vermittlungsprozess oder beim Spracherwerb konnten mit den vorgestellten Unterstützungsmöglichkeiten sinnvoll überbrückt werden. „Die Ukrainer haben unser zusätzliches Angebot sehr gut angenommen und reges Interesse gezeigt“, hebt der Amtsleiter des Jobcenters, Dr. Ansgar Seidel, hervor.

Gute Nachfrage

„Die Hälfte der von uns eingeladenen Personen hat das Informationsangebot wahrgenommen. Das ist ein ausgesprochen hoher Anteil, über den wir uns sehr freuen“, betont Teamleiterin Annabelle Nethe, die das außerordentliche Projekt mitorganisiert hat.

Die regionalen und überregionalen Bildungsträger konnten ihre Angebote präsentieren, direkt eine Zusammenarbeit vereinbaren und waren mit dem Zuspruch sehr zufrieden. Hierfür waren die überregionalen Träger sogar aus Berlin oder Mainz angereist.

Unterstützungsangebot angenommen

„Drei von vier Teilnehmern haben direkt eine Unterstützungsmaßnahme in Anspruch genommen und vor Ort mit den Trägern vereinbart“, ergänzt Susanne Beier, Sachgebietsleiterin Aktivierende Leistungen im Jobcenter. „Insgesamt konnten 271 Maßnahmen initiiert werden – darunter viele Online-Angebote, die vor allem für die zahlreichen Mütter kleiner Kinder von großem Vorteil sind“, so Beier weiter.

Spezifische Angebote für weitere Zielgruppen sind für die Weihnachtsferien in Planung.

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