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Neue Regionalmanagerin der Vital-Region 8Plus

Viel Potenzial für weitere Projekte

Kreis Warendorf

Viele tolle Projekte und engagierte Projektträger – das hat die Vital-Region 8Plus ausgemacht, zieht die bisherige Regionalmanagerin Jana Uphoff-Overhues Bilanz. Ihre Nachfolgerin Pia Weischer hofft jetzt auf den Zuschlag als Leader-Region.

Von und

Stabübergabe: Carsten Grawunder, Vorsitzender von 8Plus – Vital.NRW, verabschiedet Jana Uphoff-Overhues (l.) und begrüßt ihre Nachfolgerin Pia Weischer im Regionalmanagement Foto: 8Plus – VITAL.NRW

Die Vital-Region 8Plus hat eine neue Regionalmanagerin. Über den Wechsel berichten die bisherige Regionalmanagerin Jana Uphoff-Overhues und ihre Nachfolgerin Pia Weischer. Seit der Auswahl als Vital.NRW-Region ist Uphoff-Overhues die Regionalmanagerin in der 8Plus-Region im Kreis Warendorf. Sie hat die Geschäftsstelle aufgebaut und begleitet Projektträger und ehrenamtliche Akteure bei der Umsetzung ihrer Ideen. Diese Aufgabe übernimmt nun ihre Nachfolgerin Pia Weischer.

Fünf Jahre 8Plus-Vital.NRW im Kreis Warendorf, was für ein Fazit ziehen Sie als Regionalmanagerin, Frau Uphoff-Overhues?

Uphoff-Overhues: Definitiv ein durchweg positives! In den letzten Wochen durfte ich bei der Einarbeitung von Pia Weischer auf viele tolle Momente zurückblicken und mich an tolle Projekte und engagierte Projektträger erinnern. Die Region ist in den vergangenen Jahren richtig gut zusammengewachsen. Das sieht man nicht nur daran, dass die Vital.NRW-Fördermittel so gut wie verausgabt sind und auch die Förderung der Kleinprojekte inzwischen gut angenommen wird, sondern vor allem auch an den regionsübergreifenden Projekten, bei denen alle acht Kommunen mit dem Kreis Warendorf und vielen Akteuren aus der Region kooperiert haben. Ob die Anschaffung von 16 E-Rikschas für soziale Einrichtungen oder der Aufbau von Bachpatenschaften, die Projekte sind gemeinsam erarbeitet und durchgeführt worden. Das hat einfach zusammengeschweißt.

Was nehmen Sie persönlich wie beruflich für sich mit?

Uphoff-Overhues: Da die Aufgaben sehr vielfältig sind, konnte ich viel Erfahrung im Bereich Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Projektbegleitung, Förderwesen, aber auch Buchhaltung bekommen. Vor allem die Zusammenarbeit mit den haupt- und ehrenamtlichen Akteuren hat mich gestärkt, da so viel Herzblut in den Projekten steckt, hin und wieder meine Geduld jedoch auch sehr gefordert wurde. Die Mühen haben sich aber immer gelohnt, da inzwischen einfach viele tolle kleine und große Projekte die Region weiterentwickeln.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Region?

Uphoff-Overhues: Dass es weitergeht! Im März haben wir uns als Leader-Region beworben. Ich drücke die Daumen, dass wir im Mai ausgewählt werden und so mit rund 3,2 Millionen neuen Fördergeldern den Kreis Warendorf weiterentwickeln können. Da sehe ich wirklich viel Potenzial für weitere tolle Projekte. Außerdem wünsche ich meiner Nachfolgerin, dass Sie mindestens genauso gut in der Region aufgenommen wird, wie ich damals und tolle Projekte begleiten darf. Es hat mich persönlich sehr für die Region gefreut, dass wir eine neue Regionalmanagerin hier aus dem Kreis Warendorf gefunden haben, die mit ihrer Erfahrung zu 8Plus wechselt.

Herzlich Willkommen in der Region, Frau Weischer und einen guten Start in Ihre Arbeit. Wie hat es Sie zu 8Plus verschlagen?

Weischer: Ich war seit 2016 im Leader-Kontext im Kreis Soest in der Region 5verBund tätig. Dort habe ich, ähnlich wie Frau Uphoff-Overhues hier, die Region von Beginn an aufgebaut, den Verein betreut und die Projektträger bei der Umsetzung ihrer Ideen begleitet. Da ich aus Beckum komme, lag es nahe, sich auf die Stelle in meiner Heimat zu bewerben. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat.

Was macht für Sie den Reiz dieser Position aus?

Weischer: Was mich an dieser Aufgabe, oder besser gesagt, den vielfältigen Aufgaben begeistert, ist, dass die Bürger der Region die Gelegenheit bekommen, ihr Lebensumfeld selbstständig qualitativ aufzuwerten und lebenswert zu gestalten, und ich unterstütze sie dabei.

Was planen Sie für die Zukunft der Region?

Weischer: Da wir uns am Ende der laufenden Förderphase befinden, gilt es zunächst, diese abzuschließen. Diese Übergangszeit möchte ich nutzen, die Akteure vor Ort kennenzulernen und das bestehende Netzwerk, das durch Frau Uphoff-Overhues aufgebaut wurde, zu übernehmen und auszubauen. Wir warten derzeit auf die Info, ob unsere Bewerbung für die folgende Leader-Förderphase erfolgreich war. Dann können wir auch schon mit den Vorbereitungen beginnen. Für die nächste Förderphase wünsche ich mir, dass neben den lokalen Projekten die regionalen Projekte und damit die Zusammenarbeit weiter ausgebaut wird. Diese spielt in Leader eine übergeordnete Rolle und kann im Kreisgebiet sehr positive Effekte bringen. Auch überregionale Projekte bis hin zur EU-Ebene können ins Visier genommen werden. Dahingehend werde ich versuchen, mit Akteuren vor Ort Projekte umzusetzen. Generell möchte ich die Leader-Gelder, wie bisher in Vital.NRW auch, für die Region nutzen, so dass möglichst viele Menschen von den Fördermitteln profitieren.

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